Prof. Dr. Dominik Schneider, macht Deutschland Politik gegen Kinder?

Shownotes

Kölscher Jung, BVB-Mitglied, verhinderter Blockflötist und fast 20 Jahre Direktor der Dortmunder Kinderklinik: Prof. Dr. Dominik Schneider verlässt Dortmund und wird ab 2027 in Berlin Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.

Bei Nicoletta Knust erzählt er, wie ihn als jungen Arzt ein Dreirad überfuhr, welches Besäufnis seine Berufswahl verändert hat und warum Karneval in Berlin ein schweres Los ist. Er spricht darüber, was in ihm vorgeht, bevor er Eltern eine Diagnose überbringt, und warum es den Satz „Wir können nichts für Ihr Kind tun“ für ihn nicht gibt. Und über die große Frage: Macht Deutschland Politik gegen Kinder?

Nicoletta kennt die Klinik übrigens von innen. Als Achtjährige lag sie dort selbst wochenlang und hat nebenbei alle Eisdielen im Viertel getestet.

📰 Die Reportagen von Jessica Will:

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/fynn-und-lian-born-zwei-brueder-mit-krebserkrankungen-kinder-tumor-kinderklinik-dortmund-w994239-2001546764/

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/kinderkrebsstation-klinikum-dortmund-visite-prof-schneider-kinderonkologie-leukaemie-familien-kinder-w1221838-2002155937/

https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund/kinderklinik-dortmund-neubau-kommt-chefarzt-dominik-schneider-geht-dgkj-w1234023-2002190489/

https://www.ruhrnachrichten.de/castrop-rauxel/fynn-borns-unbaendiger-kampf-gegen-den-krebs-geht-verloren-er-schrieb-ein-buch-darueber-w468229-2000228514/

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Transkript anzeigen

00:00:00: Dieser Podcast ist an Ruhrnachrichten original produziert im Lensing-Meneaport in Dortmund.

00:00:05: Da haben wir uns, muss ich schon sagen, wirklich an einer Generation fast lösundlich.

00:00:10: Selbst die Lebenserwartung in England ist höher als in Deutschland und das sollte man im Echt zu denken geben.

00:00:17: Ich glaube der Favre hat am meisten gelitten, der war wirklich immer fix und foxy danach.

00:00:21: aber ob ich jetzt Klopp oder andere genommen habe, In dem Moment, wo sie auf der Station waren, waren Sie immer ganz weit in Kinder.

00:00:31: Prof.

00:00:32: Dr.

00:00:32: Dominik Schneider ist international anerkanter Kinderunkologe und leitet seit fast zwanzig Jahren hier die Kinderklinik in Dortmund.

00:00:41: Wenn diese Folge hafenbar ausgestrahlt wird, dann war gestern schon sein letzter Arbeitstag hier in Dortmund, denn er geht nach Berlin!

00:00:47: Und ab im Jahr zwei Tausendzehnte wird er dort Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.

00:00:54: Unser Glücklicher sind wir, dass er heute so kurz vor seinem Abschied sich die Zeit nimmt und uns in der Hafenbar besucht.

00:01:00: Herzlich willkommen hier bei uns im Lensing-Media-Port!

00:01:03: Herr Professor?

00:01:04: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:05: Wir machen das hier üblicherweise so, dass wir erstmal in die Akte schauen was zu ihren Gunsten und Ungunsten vorliegt Und beginnen mit den Gunst.

00:01:14: Bei seinem ersten Auftritt auf Stationen Dortmund überfohre ihn ein Dreirad.

00:01:18: Das hielt ihn nicht davon ab, die Kinderklinik fast zwanzig Jahre lang zu führen.

00:01:22: Er hat Eltern die schlimmste Nachricht ihres Lebens überbracht und ihnen im selben Atemzukoffnung gegeben.

00:01:28: Er hatte so lange für den Bau einer neuen Klinik gekämpft bis das Geld da war.

00:01:33: Er berücksichtigt bei Dienstplänen seiner Teams die Kinderbetreuung und trinkt Kaffee aus Tassen, die seine Mitarbeiter ihm schenken.

00:01:41: Am Wochenende hat er noch bei den Tennis-Gruppe-Meisterschaften mitgespielt, zum Ausgleich.

00:01:45: Einfach auf dem Sofa liegen scheint als Behandlungsmethode nicht in Frage zu kommen – ein Mann der offenbar alles kann außer sich selbst so wichtig nehmen oder stillsitzen?

00:02:09: Und da war ich auf der Kinderonkologischen Station, kam auf die Station und wurde vom kleinen Saan mit einem Dreirad überfahren.

00:02:14: Da dachte ich so schlimm kann es hier gar nicht sein!

00:02:17: Das

00:02:17: entlastet uns Dortmunder natürlich dass hier sowas nicht passiert.

00:02:21: Bei uns auf der Station wird die Straßenverkehrs auch nur natürlich beachtet.

00:02:37: Sehr

00:02:51: gut!

00:02:53: Zu

00:02:59: ihren Ungunsten liegt vor... Seine eigene Schneiderschicht beschreibt er mit Vierundzwanzig Sieben.

00:03:05: Familienfreundliche Arbeitszeiten gelten offenbar nur, solange man nicht Schneider heißt.

00:03:10: Für seine Patienten war er mit vollem Einsatz da – seine eigene Familie musste ihn dafür oft entbeeren", sagt er selbst.

00:03:16: Mit sechzig möchte er nun deeskalieren und wechselt dafür in die Berliner Gesundheitspolitik.

00:03:21: Schön Herr Professor!

00:03:22: Nun kommt die neue Kinderklinik und sieg ihn in die Hauptstadt bevor der erste Bagger überhaupt rollt.

00:03:27: Diagnose?

00:03:28: Kronischer Tatendrang?

00:03:29: Prognose nicht

00:03:30: heilbar?!

00:03:31: Dortmund hätte Sie gerne noch zur Beobachtung dabehalten.

00:03:36: Danke für die Diagnose, aber das weise ich zurück denn letztlich ist jetzt auch eine neue Aufgabe zu suchen.

00:03:49: Die Idee gewesen einmal mit Sechzig plus nochmal was Neues zu machen, also einfach so um frisch zu bleiben im Kopf.

00:03:54: Das ist aber gleichzeitig auch ein zwanzig Jahre alter Vorsatz.

00:03:58: gemeinsam mit meiner Frau die auch viel gearbeitet hat in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe gesagt haben boah das machen wir jetzt nicht bis Ins hohe Alter, sondern wir wollen schrittweise deeskalieren und nicht am Ende immer wieder was Neues drauflängen ist.

00:04:13: Also eigentlich genau wenn Sie das als Diagnose eben festgestellt haben vielleicht an Weg der Therapie ja!

00:04:22: Und was wird sie in Berlin genau erwarten?

00:04:24: Was bedeutet Generalsekretär den deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendgesellschaften?

00:04:29: Die deutsche Gesellschaft für Kind und Jugendmitzien ist natürlich die tollste Fachgesellschaft der Welt.

00:04:35: Wir sind eine wissenschaftliche Fachgesellschaft mit einundzwanzigtausend Mitgliedern.

00:04:40: Sehr weiblich, sehr jung, sehr wissenschaftlich und wir haben über die Corona-Pandemie gelernt dass es eine Stimme braucht, die auch im politischen Berlin für die Rechte der kranken Kinder und Jugendlichen einsteht.

00:04:53: Wir haben ja gerade unter Corona erlebt wie Kinder und Junglichen doch extrem in die Pflicht genommen worden sind eigentlich die Sicherheit von älteren Menschen auch zu sicherzustellen und haben in vielen Sachen zurückstecken müssen.

00:05:11: Wir sehen immer noch die Probleme nach der Corona-Pandemie, da auch für dieses Thema aber auch für andere Themen engagieren wir uns führt auch dazu, dass wir natürlich auch politisch in die Gesetzgebungsverfahren mit Hinalen kommentieren.

00:05:26: Wir dürfen nicht bestimmen aber wir dürfen zumindest unsere Stimme erheben und sagen was eigentlich notwendig wäre damit Kinder und Jugendliche in Deutschland gesund aufwachsen können.

00:05:35: Was Sie mit Corona ansprechen das waren die Sachen das sieht zum Beispiel persönlich auch dafür waren die Schulen nicht zu schließen und den Kindern nicht diese Umfelder zu nehmen wie sie auch brauchen.

00:05:46: Ja, also das Thema Schulschließung und Kindergartenschließungen ist sicherlich ein wichtiges Thema.

00:05:51: Wir sind jetzt auch gerade beauftragt worden als Fachgesellschaft das noch einmal im gutachten Rückblick zu kommentieren.

00:05:58: Nun kann man im Rückspiegel viele Sachen nochmal anders sehen und anders betrachten und ich glaube dass wir in der Phase gerade am Anfang der Pandemie einfach gar nichts wussten.

00:06:09: Und da waren sicherlich auch die Schulschließungen und Kindergarnenschließung am Anfang sicherlich in dieser Perspektive auch gerechtfertigt, das möchte ich gar nicht in Abrede stellen.

00:06:20: Ich glaube wir sind aber in vielen Sachen echt total übers Ziel hinaus geschossen.

00:06:24: also einen Kinder-Spielplätze unter freiem Himmel zu schließen, halt ich für völligen Schwassen.

00:06:29: Das habe ich auch damals für Schwassen gehalten und dann nicht mein Viren verbreiten sich am meisten geschlossenen Räumen.

00:06:36: Es gibt nichts Besseres als die Kinder draußen spielen zu lassen.

00:06:39: Da waren viele Sachen wo einfach saverstandlich gehört worden ist und man muss jetzt auch rückblickend mal gucken.

00:06:44: wir haben es in anderen Länder gemacht und Schweden ist vielleicht ein extremes Beispiel.

00:06:49: das ist glaube ich auch bisschen auf dem anderen Extremüberspiel hinausgeschossen.

00:06:54: Aber zum Beispiel Frankreich war, was die Teilhabe in den Schulen an den Universitäten angeht hat das viel besser gemacht und ich kann das ganz gut beurteilen weil meine Tochter teilweise in Frankreich studiert hat mehrere Jahre und da war viel mehr los in den Unis und den Zeiten wo sie in Münster ein Jahr lang die Uni nicht von ihnen gesehen haben.

00:07:13: die in Frankreich also ihre Kommilitonen haben komplett in Präsenz studiert

00:07:19: Und man wird ja wahrscheinlich das heute gut vergleichen, können wir sie sprechen.

00:07:22: Sie haben nicht gesagt spät folgen aber Dinge die man heute noch darauf zurückführen kann sind das spätfolgen.

00:07:28: oder was würden sie genau beschreiben?

00:07:30: Was

00:07:32: ich von Lehrerinnen und Lehrern höre ist dass halt viele Kinder in der Phase gerade zu der Mittelstufe waren oder auch Unterstufte, der weiterführende Schule oft Probleme hatte am Stoff dran zu bleiben.

00:07:46: Ich kann mich wirklich sehr rührend an einen Jungen erinnern, der in der zweiten Klasse war und gesagt hat ich habe... bisher nur Großbuchstaben gelernt und möchte eigentlich richtig schreiben und rechnen lernen.

00:07:58: Der war richtig verzweifeln, man muss immer sagen das was wir an Fundament in der Schule aufbauen oder auch in der Kita ansprachkenntnis aufbaut.

00:08:06: Das ist ja das was uns am Ende groß werden lässt und dass die Grundkompetenz die wir brauchen.

00:08:11: Das wird Aladin Elmar Verleining mit Sicherheit hier ausgesagt haben.

00:08:15: Wir müssen wirklich ganz viel Energie in die Kinder stecken.

00:08:19: je kleiner sie sind desto wertvoller es ist, dass wir die Kinder fördern Und da haben wir uns, muss ich schon sagen wirklich an einer Generation fast versündigt.

00:08:28: Jetzt ist noch etwas Zeit.

00:08:30: Ich glaube Sie gehen wirklich erst im neuen Jahr nach Berlin?

00:08:32: Das heißt am Donnerstag heute bei Folgen Ausstrahlung.

00:08:36: wie werden sie in den Tag starten?

00:08:40: Weiß ich noch nicht.

00:08:41: Ich glaub' ich muss meine Wohnung hier in Dortmund nur ein bisschen aufräumen.

00:08:45: wahrscheinlich werde ich es nicht ganz geschafft weil mein Büro leer geräumt zu haben Und ich habe tatsächlich auch am Donnerstag schon ein Tumorboard, das ich wieder leiten muss.

00:08:55: Das heißt meine wissenschaftliche Tätigkeit geht auch weiter.

00:08:58: also bisschen online werde ich weiterarbeiten aber im Oktober... Achso und mein Schwager wird für um achtzig Jahre.

00:09:06: da muss ich also noch einen Kaffee trinken.

00:09:08: Also ganz stressiger Tag, frischerliches Programm und aber der Plan ist dass wir im Winter etwas südlicher von Deutschland sein werden.

00:09:18: Also Italien, Südfrankreich bisschen die graue Zeit hier in Deutschland verkürzen und mal ein bisschen Self-Gear machen für die nächsten Monate.

00:09:31: Bisschen sportlich und vor allem will ich viel Musik machen.

00:09:35: Mehrtägige Wanderung ist das glaube ich in Italien.

00:09:38: Ja, das war der erste Plan dass wir die Via del D wandern wollten.

00:09:42: also schöne Warnung von Bologna Florence Das haben wir jetzt bis nach hinten geschoben denn meine Frau ist passionierte Gärtnerin und sie hat mich jetzt mit verdient dass wir in einem Work and Travel Programm zwei Wochen gärtnern in einem privaten botanischen Garten bei Genua.

00:09:55: das heißt sich wird irgendwie zwei Wochen.

00:10:00: Fragen Sie meine Frau, da müsste die hier sitzen.

00:10:03: Es gibt so ein Programm Roofing heißt das Worldwide Opportunities on Organic Farms und da kann man gucken was es für Bauernhöfe gibt.

00:10:11: wir hätten auch Olivenerde oder sowas machen können.

00:10:13: dann sind wir auf diesen süßen kleinen botanischen Garten gestoßen und da werden wir dann zwei Wochen die Hände in italienische Erde stecken, um erstmal in Italien anzukommen und auch ein paar Italiener zu sprechen.

00:10:25: Ich bin mal gespannt wie das ist.

00:10:26: Toll!

00:10:26: Und Musik machen?

00:10:27: Das wissen ja viele glaube ich gar nicht.

00:10:29: was sie für Sinn da ausgezeichnet worden, ne?

00:10:32: Ja, das ist aber ganz teuer nicht...

00:10:33: Es haben mehr tiefen Recherche festgestellt.

00:10:36: Ich wollte mal Blockflöte studieren – ganz sexy, ja genau.

00:10:39: Ich hab passioniert Blockflotte gespielt und habe da auch bei Jung musiziert.

00:10:42: damals mitgemacht haben wir richtig Spaß gemacht und dann irgendwann nach einem Wettbewerb haben, meinen Flüllenlehrer und ich.

00:10:49: Also Wolfgang wenn du zuhörst das war ein Lebensveränder des Besäufnisses.

00:10:55: Haben wir uns ziemlich eigen gelötet und er hat gesagt Musik ist ein tolles Hobby aber ein schwieriger Beruf.

00:11:00: und dann hatte ich in der Zeit mein Zivilis in der Pflege gemacht und dachte dann wird es doch die Medizin.

00:11:06: Großes Besäufnis gibt es auch mit Wochenabend.

00:11:08: Jedenfalls haben Sie angekündigt, mit dem Team noch mal ein Bier zu trinken?

00:11:11: Ja ich habe jetzt heute geguckt dass wir ein paar Bergmannskalt gestellt haben.

00:11:15: Also kein Kölsch weil der Lebensmittelpunkt ist ja nach wie vor Köln in der Familie.

00:11:20: Ich bin Multikulti!

00:11:21: Ich trinke Bergmanns, Kölch, Weizen und Rotweine also das schmeckt mir alles.

00:11:29: Auf jeden Fall wird wieder ein bisschen mehr Zeit da sein, auch für Unternehmen oder Kino.

00:11:34: Wir haben gesehen bei Ihnen gibt es ja eine Art Kino im Kinder-MRT Was ganz Besonderes woran ich mich auch noch erinnere, weil wir in meiner Zeit vor den Ruhrnachrichten im Theater gespielt haben eine Zeit lang und gesammelt haben um das zu finanzieren.

00:11:49: Das war ja viel spendenfinanziert dass Kinder MRT was es glaube ich so gibt's das ein zweites mal sehr wie einen Raumschiff.

00:11:55: oder kann man sich das vorstellen werden Filme gezeigt um den Kindern das bisschen erträglicher zu machen was da passiert.

00:12:02: Also das Kinder-MAT ist tatsächlich ein ziemlich einzigartiges Projekt, aber das ist letztlich ein Gesamtkunstwerk.

00:12:08: Ich bin wirklich dem Altkotheater und gönne wirklich extrem dankbar.

00:12:12: Er hat uns ja auch mit der Gala, mit Jürgen Klopp damals echt extrem unterstützt.

00:12:16: Im Brauturm gab es dann hinter einer

00:12:17: genau... Genau!

00:12:18: Das war wirklich total super.

00:12:19: ohne die Unterstützung aus der Schachtdorchmund wäre das nie zustande gekommen.

00:12:23: Das MRT ist erstmal ausgestattet, der Raum wie ein Kino.

00:12:27: Schwarzer Boden, schwarze Decke Sonst ist im Krankenhaus immer alles weiß, also da ist schwarz.

00:12:33: Aber die ganze Wand herum ist weiß mit zuschiebbaren Schränken und dann kann man halt rundum mit insgesamt sieben Biemann eine große Projektion machen, rund um den Raum.

00:12:44: Also Raumschiff ist schon super wenn der Saturn da einmal rund ums MRT fliegt.

00:12:48: das ist super aber sehr cool finde ich.

00:12:50: und dass es jetzt wirklich schwarz-gelb.

00:12:51: wenn die Stadionatmosphäre eingespielt dann kommen die Fangesänge von der Decke außenlautsprechern und dann bewegt sich die ganze Arena um einen herum.

00:13:01: Und wenn man selbst im MRT ist, kann man über eine Spiegelvorrichtung, die wir auch mit Siemens nochmal verfeinert haben, rausgucken.

00:13:10: Das hat zwei Effekte.

00:13:11: Wenn man in die Röhre reinfährt wird ja sonst immer auf einmal, hat man die Röhrer vor sich und ist total beengt.

00:13:18: Wenn du durch den Spiegl durch die Rührerein guckst ... Man fährt rein öffnet sich der Horizont.

00:13:24: Das heißt, man hat keine Angst!

00:13:26: Man kann hinschen.

00:13:26: noch ein Video.

00:13:27: Das heißt dann bei uns In-Flight Entertainment, wie beim Fliegen.

00:13:32: Und die Kinder können sich vorher die Videos aussuchen und sie sich anschauen, können einige Sachen auch mitbringen.

00:13:38: Und das ist das Besondere.

00:13:39: wir haben das eins zu eins nachgebaut.

00:13:41: Das hat die Firma Motfeld damals gemacht.

00:13:44: Wir haben ... Das heißt, die Kinder kann mit pädagogischer und psychologischer Unterstützung das einmal üben und können ihr kuschelt hier ihre Eltern oder selber einmal reinfahren.

00:13:53: Und dass wir das so einzueist nachgebaut haben, das habe ich bisher noch nirgendwo anders gesehen.

00:14:01: Das ist für uns ein bisschen das Zeichen wie auch mal die Kinderklingel später sein soll, dass die Kinder befähigt werden sollen... mehr machen zu können und selbst bestimmt auch Untersuchungen und Behandlungen mitbestimmen können.

00:14:15: Das ist letztlich das Ziel, wir wollen Kinder empowern.

00:14:19: Wir wollen auf fünf jährige dazu bringen dass sie alleine ohne Narkose im MRT liegen und das geht wenn man es richtig

00:14:25: macht.".

00:14:25: Es haben Sie ja auch geschafft, dass viel weniger Kinder in Narkoze jetzt da rein assisten.

00:14:30: Ja, es wird ein bisschen überholt davon, dass wir immer mehr MRTs machen.

00:14:33: Weil wir so viele noch palliatische Kinder jetzt haben und das heißt die kleinen Kinder unter, sagen wir mal so, Mädchen unter sechs Jahren ... Mädchen

00:14:44: u.a.,

00:14:45: Jungs unter sechs jahren, die bauen dann doch meistens auch ne Narkose.

00:14:49: Aber wenn's Richtung letztes Kindergarten bei den Mädchen geht, bei den Jungs ja später, dann kriegen sie das doch ganz gut hin, das zu üben und ruhig im MRT zu liegen?

00:15:00: Ich war selber viele Wochen im der Kinderklinik als Achtjährige in Dortmund.

00:15:05: Glückwunsch!

00:15:07: Da kriegt man direkt mehrere Wochen.

00:15:08: damals, wurde mir da eingebucht.

00:15:10: Ich weiß heute das wahrscheinlich ein Zeckenbiss war worauf es zurückzuführen war.

00:15:13: und dann hat mich dann in Dortmond auf ich glaube sechs Diagnosen haben sie meinen Eltern Spendiert.

00:15:20: Und keiner wusste wirklich, was es war.

00:15:22: und dann mit Cortison hat man mich über die Wochen auf jeden Fall da erst mal wieder rausgekriegt, dass ich zur Klassenfahrt konnte.

00:15:28: aber es dauerte noch zwei weitere Klinikaufenthalte woanders bis ich in Ettendorf war und man dann wusste das ist eine Autoimmunerkrankung gewesen Rheumatoidatritis nannte sich.

00:15:38: das war man in Dortmund glaube ich hatten ja auch keinen Lehrgang drauf.

00:15:42: Was ich aber noch weiß dass ich am Wochenende immer unbedingt nach Hause wollte.

00:15:48: Und freitags, wenn es dann hieß du darfst oder du darf nicht war immer so die große Frage.

00:15:53: und das sich mich auch noch an Kinder erinnert.

00:15:55: Die wollten auf keinen Fall zu ihren Eltern zurück.

00:15:57: Die wollen bloß im Krankenhaus bleiben.

00:16:00: Das sind so Erinnerungen, die ich noch habe.

00:16:01: also als Kind hab' ich jetzt da auch nicht schlecht wahrgenommen.

00:16:05: aber ich glaube die achtjährige Nikoletta würde ich sagen mal so zwei Tausend Einen Dreißig Zweiund Dreizig Wenn diese neue Klinik kommt wirklich was völlig anderes erleben?

00:16:15: Oder was haben Sie da geplant und wofür haben sie so lange gekämpft.

00:16:18: Ja, also die achtjährige Nicoletta würde hoffentlich dann nicht mehr so lang im Krankenhaus sein.

00:16:24: wir haben natürlich auch mal Kinder, die auch lange bei uns liegen.

00:16:29: Wir haben jetzt gerade einen Junges tatsächlich seit Mai bei uns wegen vieler Komplikation.

00:16:33: Da ringt man wirklich immer wieder mit jeder Woche die ja da sein muss, aber ... Die Durchschnittverweildauer bei uns in der Klinik ist extrem kurz geworden.

00:16:45: Und wir ... Also mein Credo ist einfach jedes Kind das irgendwie medizinschgerechtfertig nach Hause gehen kann.

00:16:53: Kann nach Hausegehen egal wie man das abrechnet weil ... Man kann nicht Kinder aus irgendwelchen Abrechnungsziffern gründen heraus in der klinik halten.

00:17:01: Kliniek ist kein normaler Ort für Kinder und ... Früher, wenn Sie sich vorstellen ... Ich bin als kleiner Junge operiert von an Mandeln.

00:17:10: Ich war eine Woche da.

00:17:14: Älter nicht zu Besuch nur am Fenster und bin dann nach einer Woche abgeholt worden.

00:17:18: Total krass!

00:17:20: Mittlerweile geht man nach so einer Operation am nächsten Tag nach Hause.

00:17:23: Und die kleine Kinder in der Klinik übernachten bis acht Jahren.

00:17:29: mit sind natürlich die Eltern dabei.

00:17:31: Die Krankenkrasse zahlt das auch.

00:17:32: Das ist doch normal.

00:17:34: und sollte Diagnose, wie Sie es beschrieben haben, die sind ertragt knifflig zu stellen.

00:17:38: Da muss ich mal die Doktor-Kollegen in Schutz nehmen ... Aber das gab früher nicht so die klassischen Blutmarker, wo man's gut bestimmen konnte.

00:17:47: Und die Kinder sind dann auch einfach lange da geblieben worden.

00:17:51: Die durchschnittliche Verweildauer in der Kinderklingel bei uns ist von über elf Tagen jetzt auf gut drei Tage runter.

00:17:58: Das heißt, die Kinder gehen wirklich sehr schnell wieder zu Hause.

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00:18:26: Und jetzt weiterhin viel Spaß in der Hafenbar.

00:18:33: Ich hab mich da richtig häuslich eingerichtet Und ich habe viel Besuch bekommen, weiß ich noch.

00:18:37: Ich war im Rollstuhl zu der Zeit und wir haben alle... Also die Eisdienendichte ist ja nach wie vor im Klinikviertel sehr hoch.

00:18:44: Vor

00:18:44: allem haben wir sehr gute Eis.

00:18:46: Das

00:18:46: muss ich vielleicht auch mal sagen.

00:18:47: also viele Grüße!

00:18:51: Das war auf jeden Fall ein Hobby, die immer wieder auszutesten und sämtliche Sorten zu vergleichen.

00:18:58: Begegnungen mit Kindern gemacht, die wohl nicht so ein schönes Zuhause hatten.

00:19:01: Das wollte ich damit sagen.

00:19:02: Ich bin ja sehr gut behütet aufgewachsen in den Dorfen unter Süden und habe dort ganz andere Kinder getroffen, mit denen ich bis dahin auch noch gar nicht in Kontakt kam.

00:19:12: Und es ist ja auch so wie ich gelesen habe dass Kindeswohlgefährdung und Verwahrlosungszahlen auch gestiegen sind.

00:19:22: Das sind ja heute ganz andere Sachen, mit denen Sie in der Klinik mittlerweile auch zu tun haben neben sprachlichen Herausforderungen viel Dolmetscher und sicher Dinge wo man vielleicht auch mal ein Kind nach Hause lässt und sich fragt ob es dem da gut geht?

00:19:35: Gibt es so Momente?

00:19:36: Ja absolut also die Kinderklinge ist auch ein Ein Spiegelbild der Gesellschaft und wir erleben in unserer Kinderklinik auch ganz viel Armut, Kindeswohlgefährdung, Vernachlässigung.

00:19:47: Das ist so dass die Zahlen ja insgesamt in Deutschland weit deutlich hochgegangen sind.

00:19:53: das hat Aus meiner Sicht zwei Aspekte.

00:19:57: Einmal haben wir schon stärkere Strukturen aufgebaut, um in Kinderkliniken Kindeswohlgefährdung oder Vernachlässigung auch erkennen zu können und auch da Hilfe anbieten zu können.

00:20:08: Das heißt wir nennen das dass das Dunkelfeld kleiner geworden ist und wir mehr solche Fälle ins Hellfeld geholt haben.

00:20:16: Das andere ist aber auch, dass wir natürlich gerade in Teilen des Norns unserer Stadt wirklich viel Armut erleben.

00:20:25: Viele Kinder die auch Bildungsfern sind, die nicht in die Kita gehen wo auch die Förderung Sprachförderungen vor allem auch wirklich hintansteht.

00:20:34: das erleben wir schon und das finde ich auch hat in den letzten neunzehn Jahren oder fast zwanzigjährnliche Überblicke schon extrem zugenommen.

00:20:45: Und wenn wir jetzt auf unsere Kinderschutzambulanz gucken, muss man sich vorstellen... Wir sehen jedes Jahr fünfhundert Kinder in der Frage Kindeswohlgefährdung und das ist ja nicht einfach mal so eine Bagatelle, also warum hat das Kind ein gebrochenes Bein oder blaue Flecke?

00:21:02: Oder warum ist es so verwahrlos?

00:21:05: Das sind ja wirklich immer krasse Familien-Schicksale die dahinter stecken und das finde ich schon wirklich schlimm!

00:21:13: Da hinterher.

00:21:13: Und jetzt komme ich mal zu meiner zukünftigen Arbeit, dass das total beschissen bezahlt ist.

00:21:20: Wir haben einige Krankenkassen die mit unseren Selektivvertrag abgeschlossen haben, dass wir dann mit einer Ärztin, einer Psychologin, der Sozialarbeiterin und einer Kinderkrangenschwester die Kinder betreuen, der oft mehrfach sehen, dass sie im Team besprechen, beim Jugendamt absprechen mit der Polizei, mit dem Familiengericht.

00:21:38: Da kriegen wir dann vier bis fünfhundert Euro hin nach dem.

00:21:42: Einige große Krankenkassen, wie z.B.

00:21:44: Aokarnot, wir sind aus dem Vertrag ausgestiegen.

00:21:46: Das heißt, wir kriegen da Euro für.

00:21:49: Dass so etwas in Deutschland möglich ist, finde ich wirklich ein Skandal und das ist sicherlich etwas, was mir ganz hoch auf die To-Do-Liste geschrieben habe für meine Lobbyarbeit in Berlin, dass wir dafür kämpfen müssen, dass medizinische Kinderschutzarbeit wirklich so finanziert wird, dass man das auch richtig machen

00:22:09: kann.".

00:22:09: Also für dreiundzwanzig Euro, was will ich damit machen?

00:22:11: Kannst du in die Ohren gucken und nicht mehr.

00:22:13: Ja also deswegen da muss wirklich in Deutschland viel passieren.

00:22:17: hier wird wieder an den gesparty eigentlich am am schlimmsten betroffen sind.

00:22:23: auch da muss man wieder sagen und das muss immer wieder gebetsmüllenartig vor Augen führen dass wir jetzt nicht für die kleinen kinder machen zahlen wir ein Vielfaches später drauf.

00:22:35: denn Kinder das weiß man wirklich die früh im Kleinkindalter eine Kindeswohlgefährdung erfahren haben, also beschlagen worden sind, missbraucht worden sind und vernachlässigt worden sind.

00:22:46: Die haben ein erhöhtes Risiko für Herzkreise auf Erkrankungen, Depressionen, Suizidalität, Diabetes, Schlaganfälle, Depression alles Mögliche.

00:22:57: Das heißt wir haben einen Riesenwust an Folgekosten nur weil wir den Kindern nicht gut geholfen haben.

00:23:04: Und das ist für mich auch einfach völlig unverständlich, wie man das auch als gesellschaftener wirtschaftliche verantworten will dass man da das Geld wegnimmt also eine krankkasse jetzt in die gute versorgen eines gefährlichen kindes nicht investiert wird das zehnfache in der zukunft dafür zahlen

00:23:24: kosten genau wirklich

00:23:25: verkehrt.

00:23:26: können sie denn noch einschätzung geben wo das geld landet was da fehlt also wo man es vielleicht ihrer meinung nach einsparen könnte, weil immer muss es herkommen.

00:23:36: Es landet schon im Gesundheitssystem und wir können jetzt nicht die ganze Bescheidung des Gesundheitssystems hier diskutieren.

00:23:48: wenn zu einfach wäre und wie das in der nächsten halben Stunde hinbekäme dann würde ich mich um den Job des Gesundheitsminister und dann haben wir im nächsten Sommer alles erledigt und dann könnte ich ganz lange in die Toskana fahren.

00:23:59: Aber es ist ja wirklich sehr komplex.

00:24:02: Wenn man im internationalen Vergleich guckt, wo fließen die Gelder in Deutschland hin?

00:24:07: Dann haben wir in Deutschland viele Krankenhausbetten.

00:24:10: Das heißt, wir müssten eigentlich die Krankenhausversorgung mehr zentralisieren.

00:24:15: In der Pediatrie haben wir das schon gemacht.

00:24:17: Wir haben ein Drittel der Krankenhausbetten, also in der Kinder- und Jugendmedizin haben die Krankenhausbetten schon in den letzten fünf, zwanzig Jahren um Drittel reduziert und Viertel der Kinderkliniken verloren.

00:24:31: Also wir sind schon zentralisiert, aber wir haben zu viele Krankenhäuser.

00:24:34: Wir machen im internationalen Vergleich extrem viele Herzkatheter, extrem viele orthopädische Gelenkersatz-Operation.

00:24:43: Da sind wir wirklich in vielen Sachen Spitzenreiter was die Leistungserbringung angeht nur... ...wir sehen es nicht in der Lebenserwartungen.

00:24:52: Die Lebenserwartung hängen wir vielen Ländern hinterher, die davon viel weniger machen.

00:24:55: selbst die Lebens Erwartung in England ist höher als Deutschland Und das sollte man im Echt zu denken geben.

00:25:03: Das hätte ich auch nicht gedacht.

00:25:04: Gibt es denn überhaupt genug Kinderärzte?

00:25:06: Sie haben mal gesagt, ein Drittel der Kinderärztes geht bald in Rente.

00:25:09: ist das richtig?

00:25:10: Also in beiden Kindern und Jugendärzinnen ist genauso wie bei allen Ärztinnen dass immer mehr werden, immer mehr Köpfe.

00:25:17: aber es sind halt Viele, die auch jetzt in Teilzeit arbeiten.

00:25:21: Das liegt daran, dass Pediatrie, also Kindermedizin ein typisch weichweiblich besetztes Fach ist.

00:25:27: Das sind viele Kindern und Jugend- und Ärzte, die selber Familie haben unter den Teilzeitarbeiten wollen.

00:25:32: Übrigens auch Kinder- und Jugendärzt-Tier.

00:25:34: Also auch einige Väter bei uns in der Klinik arbeiten in Teil Zeit.

00:25:39: Das ist so ein Phänomen.

00:25:41: das heißt wir haben mehr Köpfe und wir haben natürlich auch eine gewisse Alterswelle.

00:25:45: Es ist so, Wir haben Viertel bis Drittel der Kinder- und Jugendärztinnen in der Niederlassung, also in der Praxis das Rentenalter erreichen werden.

00:25:58: Das heißt die werden irgendwann ausscheiden und es wächst nicht so ganz der Nachwuchs nachdem wir dafür bräuchten.

00:26:04: Brauchen wir denn den Dortmund dann mehr Personal?

00:26:07: Also worauf kann Dortmund sich auch freuen bei der neuen Klinik, die ja auch direkt dort ... Also der Standort bleibt fast gleich.

00:26:14: Ja.

00:26:15: Das Ganze in der Nähe.

00:26:17: Also auf die Kinderklinik kann man sich freuen und ich glaube, man kann sich auch gut freuen auf das Team, dass da arbeitet.

00:26:22: Das ist wirklich ein Team, das ich auch ungern zurücklasse.

00:26:26: Wirklich viele tolle Mitarbeiterinnen in der Pflege im ärztlichen Bereich, den anderen Bereich.

00:26:30: aber das was die Kinder kliniker auszeichnen wird glaube ich sehr aus der Perspektive der Kinder heraus geplant ist.

00:26:39: Wir haben sehr altersbezogene Stationen, wir haben sehr viele Möglichkeiten dass die Eltern auch mit ihren Kindern bei uns in der Klinik sein können.

00:26:50: Wir habe glaube ich eine hohe Aufenthaltsqualität und wir haben auf jedem Bereich Spiele- und Therapiebereiche.

00:26:58: Wir sind auch auf den Stationen da wo Eltern typischerweise mal an der Rezeption stehen, weil sie irgendetwas regeln müssen ist direkt dahinter ein Spielbereich wo die Kinder sich zurückziehen können.

00:27:09: Wir haben einen bewaldeten also zumindest mit Baum bestanden Innenhof.

00:27:15: wir haben an dem Warte Bereich haben wir einen größeren Spielbereich auch mit einer Rutsche die vom ersten Stock runter geht und einem kleinen Bistro relativ am Eingang.

00:27:26: ich habe eher die Sorge dass wir bei schlechtem Wetter so'n bisschen in der Indoor-Spielplatz werden.

00:27:33: Nebenher kann man auch mal in die Ohren gucken lassen, das wäre dann ein bisschen fehlanreizt.

00:27:38: Aber ich glaube dass sie tatsächlich in der Klinik sein müssen und dann doch eine gute Aufenthaltsqualität haben werden.

00:27:46: Und wir haben natürlich so für unsere Spezialbereiche, Intensivmedizin wird wachsen, die Kinderonklobie ist auch gut abgebildet.

00:27:56: Wir haben dann einen kleinen Palliativbereich für die Kinder mit physisch schweren und lebensbegrenzenden Erkrankungen.

00:28:02: Das heißt ja wir haben wirklich was Neues geschaffen und bin sehr gespannt es gibt ein neues Konzept das wir für Jugendliche und junge Erwachsene eine gemeinsame Statue machen also alles was so zwischen fünfzehnunddreißig ist mit den Internisten zusammen weil ich glaube dass halt viele Kinder oder Jugendliche die an der Schwelte zum Erwachsenen sind, dass die eigentlich über in diesem Altersspektrum bis zu fünfzehn- zwanzig relativ ähnliche Bedürfnisse haben.

00:28:33: Und die haben dann chronische Erkrankungen oder auch eine Krebserkrankung.

00:28:38: Aber was worum es denen eigentlich geht, sie wollen den Schulabschluss machen?

00:28:41: Sie wollen Partner haben?

00:28:43: Sie Wollen Berufsausbildung haben?

00:28:45: Wollen sich sozial agieren und das wollen sie nicht mit fünf Jägen zusammen auf der Station machen aber auch nicht mit einem Fünfzigjährigen oder geschweigten einem Fünfzigjärgen auf der Station.

00:28:55: Das heißt, sie brauchen ein anderes Umfeld.

00:28:57: Da bin ich mal gespannt, dass nennt man dann eine Arya-Station Adolescent in Yang-Idal.

00:29:03: Ich bin gespannt, wie das ankommt.

00:29:05: Gibt es sowas in Deutschland überhaupt schon?

00:29:07: Ja, die

00:29:08: haben sehr lange gebraucht.

00:29:10: Die haben auch lange gebaut und wir brauchen jetzt ja auch lange.

00:29:13: Aber das gibt's in England schon relativ lange.

00:29:16: Da gibt es tatsächlich Aya Cancer Specialists, Bereiche und Stationen oder ganze Kliniken, die sich da speziell dieser Altersgruppe widmen.

00:29:26: In Deutschland kenne ich das nur in Essen.

00:29:30: Nee, mir fällt jetzt keine andere Klinik im Moment ein die das macht.

00:29:33: Fünf Jahre soll es dauern?

00:29:35: Glauben Sie da wirklich so dran?

00:29:37: geht das hier so schnell?

00:29:38: ich finde schon schnell für eine ganze

00:29:41: Ja aber wir haben die Pläne schon relativ weit.

00:29:45: Antrag ist gestellt.

00:29:47: Meine Erfahrungen mit Bauprojekten ist Klinikumsinn nicht die schlechtesten.

00:29:50: Also, als wir mit unserer Neonatologie umgezogen sind da wo zwei Jahre vorher gesagt am neunzehnten, achtendzwanzig zwölf zieht ihr um und wann sind wir umgezogen?

00:30:02: Am heißen Tag des Jahres, zwanzig Zwölf,

00:30:05: am neundzehn,

00:30:06: achten genau.

00:30:06: Da war es so wie achtendreißig Grad oder so, weil sie affen heißt und dann sind wir mit den Frühchen darüber.

00:30:11: also das haben wir eingehalten Und von daher hoffe ich, dass wir das auch hinkriegen.

00:30:15: Wir sprechen von Hundertdreißig Millionen Euro für die Baukosten.

00:30:20: Es waren vor vier Jahren mal seventy- acht Millionen über die man gesprochen hat.

00:30:25: Wer sorgt jetzt auch dafür wenn sie nicht mehr da sind?

00:30:27: Dass das so eingehalten wird und das dann mit demselben Drive dran gearbeitet

00:30:31: wird.

00:30:31: Da dürfen wir hier einen Spendenkonto einblätten oder?

00:30:33: Meinst du wer wir brauchen?

00:30:35: Ja!

00:30:36: Also sagen wir so, ich hoffe dass wir ungefähr mit den Kosten also sagen die ist auch jeder der in Haus baut weiß das die Kosten immer eine grobe Schätzung sind und man kann hoffen wenn man im Rahmen bleibt.

00:30:48: Wir haben da schon mit einer gewissen Steigerung für Baukosten die sind schon mit eingerechnet.

00:30:56: also da bin ich schon ganz optimistisch dass wir da ungefähr hinkommen werden.

00:31:01: aber ich glaube Wir werden mit Sicherheit noch mal Spenden brauchen, um sozusagen den Sprung zu machen.

00:31:08: Dass eine funktionale Klinik wird und weiterentwickelt wird zur einer wirklichen Kinderklinik.

00:31:14: Da gibt es ja viel in der Innenausstattung an Spielgeräten auch die Ausschauern der Therapieräume, die jetzt nicht so klassischer Krankenhausbau sind sondern wo wir was anderes brauchen.

00:31:25: Und ich finde das glaube ich gut dafür Spenden zu sammeln Und ich glaube, es wird auch die Klinik zu einer Dortmunder Kinderklinik machen.

00:31:34: Genauso wie das Kinder-MAT an Dortmunter-Kinder-Mat ist weil wir das durch die Kraft der Spenderinnen und Spender hier wirklich gebaut haben.

00:31:43: Die Politik ist dann zum Schluss nur mit auf Siegerfoto drauf gekommen.

00:31:46: Und so muss man's ja wiedermachen dass wir sozusagen das was dann hier die Kinder-Klinik für Kinderklinik macht wirklich auch mit Spenden unterstützen und da wird schon wieder um größere Summen gehen.

00:31:58: Aber da muss man, ich hätte jetzt gesagt so ein Kliniktirektor ist ja in erster Linie Arzt.

00:32:02: aber da haben sie wahrscheinlich eine ganze Menge noch gelernt.

00:32:04: wenn so

00:32:05: Ja, vor allem habe ich viele nette Menschen kennengelernt.

00:32:09: Wir haben ja eine Fundraiserin gehabt damals die Frau Dr.

00:32:12: Klein, die das hier so ans Laufen gebracht hat.

00:32:14: wir haben jetzt auch eine Agentur für den Aufbau des Fundrains im Kinderzentrum auch begleiten wird.

00:32:23: Ich hab viel gelernt Und mir hat der Kontakt mit den vielen Menschen, Vereinen, Kleingarten, Vereine deusener Fenster unser Elterntreff und also das hat mir immer viel Spaß gemacht.

00:32:39: Und ich fand das immer toll, dass viele mit einer ganz persönlichen Motivation gekommen sind kleine und große Spenden mitzubringen.

00:32:46: Deswegen ist vieles was wir auch in der Kinderklinik aufgebaut haben zur Musiktherapie Kunsttherapy die Sporttherapies ist ganz viel Spenden finanziert.

00:32:58: Unsere Spender sind unsere ermöglichter die helfen uns manchmal auch neue Projekte ans Laufen zu bringen, wie eine Kinderschutzambulanz oder Kinderschurzprojekte.

00:33:08: Um damit ans Laufen zu kommen und dann ist unsere Aufgabe das irgendwie zu verstetigen und im Idealfall eine Regelfinanzierung hinzubekommen.

00:33:21: Ich hab von Spenderinnen viel gelernt und ich habe das immer sehr geschätzt.

00:33:25: Wir haben jetzt viel darüber gesprochen.

00:33:27: Spielplätze und Bäume im Garten wird sich so ganz gut aushalten lassen.

00:33:33: Aber der Alltag ist ja eigentlich was anderes, was Sie erleben.

00:33:37: Station einundvierzig?

00:33:38: Ist das die Kinderonkologie?

00:33:39: Das ist die Kinder-Onkologie, ja.

00:33:42: Wo meine Kollegin aus der Redaktion Jessica Will sie auch schon besucht hat.

00:33:45: Ich habe heute Morgen auch noch Geschichten gelesen vorbereitet von ihr.

00:33:50: Hab damit nicht gerechnet und hab hinterher muslimi Neuschminken weil ich so geweint habe, weil er das ja so mitnimmt.

00:33:56: Sie hat das sehr schön erklärt.

00:33:57: also wir können diese Geschichten verlinken in den Show-Notes, wo man mitkonfrontiert wird.

00:34:04: Sie hat einen Moment beschrieben und sagte mir noch vorbereiten, ich soll schöne Grüße bestellen.

00:34:09: Ja,

00:34:09: viele Grüße zurück!

00:34:10: Danke, dass sie ... Sie sagt das ist eine tolle Mischung.

00:34:15: Sympathisch, empathisch, humorvoll aber sehr professionell.

00:34:19: In diesen Momenten durfte er sehr nah dabei sein.

00:34:23: Wobei sie auch nicht alleine waren, sondern sie hatten ja Ärzte, die in Ausbildung sind.

00:34:31: Der Moment bevor man dann in so ein Zimmer geht, wo man weiß da ist jetzt jemand hinter einen Patient oder eine junge Patientin mit den Eltern und ich muss ne Diagnose verkünden.

00:34:41: Das war in dem Fall Leukämie Und sogar der besondere Fall dass sie eigentlich nach den Regeln hätten auf nen Dolmetscher warten müssen aber die Eltern auch keine Ruhe gelassen haben und sie dann entscheiden mussten Was ist jetzt richtig zu tun?

00:34:57: Sie beschreibt also einen Moment.

00:34:58: Sie stehen noch an der Tür und haben die Tür klingelt in der Hand, halten einmal inne.

00:35:02: was geht in so einem Moment in Ihnen eigentlich vor weil sie machen das nicht zum ersten Mal aber es wird wahrscheinlich jedes mal eine Herausforderung sein.

00:35:11: Ja also viele Grüße nochmal an Jessica Will dass sie hat wirklich diese Situation toll eingefangen.

00:35:18: in dem Artikel Also für mich sind Kondensationspunkte meiner klinischen Arbeit.

00:35:28: Weil ich hab ja das Fachgebiet Kinderonkologie gewählt, also Kinderkrebsmedizin weil ich das natürlich medizinisch spannend fand aber ich fand immer dass das auch ein Fachgebied ist was auch eine ruhe Menschlichkeit hat wo man wirklich viel Zuwendung auch zeigen muss.

00:35:49: und für dieser Moment bevor man mit so einer Familie spricht versuche ich immer noch mal ganz kurz durchzuatmen und zu denken, was erwartet dich jetzt?

00:35:59: Und manchmal kenne ich ja die Familien schon.

00:36:00: Dann haben wir schon vorher gesprochen oft sind aber die Familie neu und dann versuch ich ganz vorsichtig in dem Gespräch mal so ranzutassen wo die Familie so steht.

00:36:11: Ich bin mir in den Situationen immer sehr bewusst dass dieses Gespräch das wir jetzt führen diese Diagnose die ich mitteilen muss das Leben komplett auf den Kopf stellt.

00:36:24: Sie können sich, glaube ich, kaum eine Situation vorstellen als Eltern die sie mehr aus der Bahn wirft als wenn sie hören ihr Kind hat ne Leukämie oder ihr Kind krebs und da beruht haben hinzuführen und die Familie aufzufangen.

00:36:43: und leise hatte das zu viel gegeben.

00:36:45: Hier sind sie getragen, hier werden wir sie unterstützen und wir werden sie auch durch die Therapie durchbegleiten zu einem guten Ende hoffentlich zu einer Heilung.

00:36:55: Das ist sozusagen das was in der Situation passieren muss.

00:36:59: Und das ist dann ja gar nicht so sehr was wir da an medizinischen Fakten berichten.

00:37:05: sonst sind wir immer so faktenbasiert und es geht ja eher darum dass eine Vertrauensbasis schaffen.

00:37:12: Und das ist für mich sowieso der Krissalisationspunkt meiner klinischen Arbeit, dass macht mir wirklich Spaß, weil ich es auch als besonders herausfordernd finde und es mich jedes Mal wieder nicht fordert aber nochmal neu reizt oder motiviert, das noch mal gut zu machen.

00:37:38: Ist ja auch ein sehr ... Intimer Moment, sehr privater Moment und trotzdem müssen ja auch junge Ärztinnen und Ärzte daran geführt werden.

00:37:47: Und das sind Sachen die kann man ja nicht spielen, die muss man vielleicht dann auch in echt zeigen.

00:37:52: Jessica hat mir erzählt dass sie das so arrangieren, dass die Eltern in dem Fall eigentlich nur so sitzen, dass sie nur Sie sehen?

00:37:59: Normalerweise mache ich es auch nicht in der Chefarztvisite, weil das ist ja eine völlig artificielle Situation.

00:38:07: Man dreht hier einfach vom Kometenschweif, der so hinterherläuft und da bleibt auch nicht die Zeit.

00:38:13: Das war in der Situation besonders, weil die Eltern schon in einem geschützten Raum saßen wo keiner reinkam, dass man konnte wirklich reingehen.

00:38:20: und normalerweise wäre so eine Situation der Oberarzt oder ich eine Psychologin Idealfall, auch noch eine Pflegekraft dabei und ideal Fall wenn nicht die ganze Arbeit über ihr zusammenbricht.

00:38:37: Auch die Assistenz-Ezien das wäre eine ideale Situation.

00:38:39: Das

00:38:39: ist eine Stammbesetzung für?

00:38:41: Das

00:38:41: wäre eine Ideal Besetzung für so ein Gespräch und das Gespräch.

00:38:45: da hat man locker ne Stunde.

00:38:47: ja.

00:38:48: Und fragen Sie mich, ist da Finanzierung von solchen Gesprächen?

00:38:51: Da wollte ich gerade sagen.

00:38:53: Aber das ist so wie der Anspruch eingeseihen sollte und dann ist manchmal am Wochenende so, dann ist es doch nur der Oberarzt vielleicht eine Pflegekraft dabei und die Eltern.

00:39:04: wenn's am Wochenend ist aber eigentlich wenns Werktags ist und sich irgendwie einrichten ist haben wir immer mindestens Oberartspsychologin unter Eltern.

00:39:14: Und wonach entscheiden Sie, ob ein Kind bei dieser Diagnoseverkündung dabei ist?

00:39:19: Oder entscheiden das die Eltern.

00:39:21: Ich bespreche das mit den Eltern und es gibt viele, die Kinder nicht mit dabei haben wollen.

00:39:27: Das finde ich auch völlig legitim.

00:39:30: Wenn ich ganz ungestört sein will muss auch das Kind eigentlich draußen sein.

00:39:35: Ich persönlich habe wenig Hemmungen auch Kinder, bei solchen komplexen Gesprächen mit dabei zu haben.

00:39:44: Weil aus meiner Sicht auch kleine Kinder ein sehr gutes Gespür dafür haben, dass sich irgendetwas verändert.

00:39:52: Also so oft sprich man ja erst mal über wie kommt man überhaupt in die Klinik rein?

00:39:57: Was war so gewesen?

00:39:59: und dann kommt irgendwann der Satz das die Diagnose gefallen ist und die Eltern verändern sich in den Moment.

00:40:04: Und ich hab's ganz oft erlebt, dass dann die Kinder in dem Moment ... aufspüren und zur mutter oder zum vater gehen und dann kuscheln wollen.

00:40:14: Und sie merken irgendwie, dass da was anders ist.

00:40:16: Die Eltern trösten?

00:40:18: Ja genau also Kinder trößen ja oft die Eltern.

00:40:27: Das auch nicht unbedingt verkehrt, weil die Kinder müssen ja auch irgendwie wissen warum ist jetzt was anders.

00:40:35: Warum sind sie auf einmal im Krankenhaus?

00:40:38: Müssen Tabletten nehmen kriegen vielleicht einen zentralen Wehenkartite oder werden gepiekt.

00:40:42: Ich finde die Kinder haben mir auch ein Recht zu wissen was mit ihnen jetzt ist und deswegen kann man nicht einfach alles im stillen Kämmerlein besprechen.

00:40:53: und dann geht man zum Kind und macht mal auf einmal.

00:40:57: Und die Mutter wüscht sich dann eben die Träne aus dem Auge, das ist finde ich auch nicht ehrlich gegenüber den Kindern.

00:41:05: Anders wenn es sind zwölf, dreizehn, vierzehn Monate altes Kind ist da natürlich ganz anders.

00:41:09: Das kriegt das nicht.

00:41:11: somit aber ich find' auch bei kleinen Kindern die kriegen das eigentlich... Also ich hab da weniger Hemmung als andere die Kinder mit dabei zu haben.

00:41:19: Im besten Fall hat man ja neben der Diagnose auch eine Therapie.

00:41:24: Wir haben immer eine

00:41:25: Therapien.

00:41:25: Also gerade bei Leukämie, ich hab das im Bekanntenkreis auch bei einer kleinen Tochter die diese Diagnosen nun bekommen hat wo man aber auch dazu gesagt hat die Heilungschancen sind verglichen zu vor fünfzig Jahren.

00:41:36: Wo glaube ich war das nicht genau so achtzig Prozent dass nicht überlebt hätten?

00:41:40: Hat man heute Ungefähr

00:41:42: über

00:41:43: achtzig Prozent die es überlegt.

00:41:45: Es gibt einzelne Leukämiegruppen und die häufigsten sind das, wo wir schon über neunzig Prozent sind.

00:41:50: Es gab jetzt gerade noch mal eine Studie vor zwei Wochen, wo ein neuer Antikörper präsentiert wurde und wo man dann nochmal drei Prozent mehr ist.

00:41:59: Das ist bei fast vier Neunzig-Prozent, dass bei weniger Toxizität also weniger Nebenwirkungen.

00:42:05: das heißt wir entwickeln uns immer noch wissenschaftlich weiter und müssen dafür auch diese Studien machen.

00:42:13: Ja, also das ist schon mal gut.

00:42:14: aber wir haben natürlich auch einmal immer wieder Kinder.

00:42:18: es gibt ein paar Diagnosen.

00:42:19: da hatten wir jetzt letzte Woche auch eine Fachtage drüber wo wird darüber gesprochen hat.

00:42:24: Es gibt auch paar Diagnose wo wir keine Heilung anbieten können und wissen dass das Kind an der Diagnose sterben wird mit einer fast hundertprozentigen Sicherheit.

00:42:32: Aber auch dann gilt es ja immer zu sagen Natürlich eine Therapie, wir haben etwas anzubieten.

00:42:38: Wir können sie auch auf diesem Weg begleiten.

00:42:40: Ein Satz ... Wir können nichts für ihr Kind tun, den gibt es nicht!

00:42:45: Wir können immer was tun und sei es auch dass wir eine genetische oder neurologische oder onkologische Erkrankung haben die man nicht behandeln kann.

00:42:54: trotzdem können wir immer was für das Kind und für die Familie tun und wenn das ein Weg ist ja halt unaufhaltsam zum Tode führen würde auch dann können wir was für die Familie tun und die Familie ihnen auf diesem Weg der Erkrankung, auch auf dem Weg des Sterbens.

00:43:09: Und auch den Weg danach tatsächlich begleiten, unterstützen, kräftigen.

00:43:13: Und das auch zu einer Situation machen, wo die Familie vielleicht sogar gestarkt daraus hervorgehen kann?

00:43:20: Sind Sie denn nicht mit Situationen konfrontiert gerade bei so kleinen Patienten wenn der Krebs wieder kommt oder wenn der Körper schon geschwächt ist?

00:43:29: Man sagt es gibt Möglichkeiten ... die uns medizinisch gegeben sind.

00:43:34: Man muss aber abwägen, was das Kind auch für eine Tortur mitmacht durch diese Therapien?

00:43:40: Die Therapien sind ja schon sehr belastend.

00:43:44: Also das, was wir mit den Kindern in der Therapie machen, wenn wir das in der Therapeutichte bei Erwachsenen machen würden, dann würden alle in den Seilen hängen.

00:43:51: Das ist schon ... Die Kinder haben da mehr ... Kapazitäten Sachen aufzuholen.

00:43:56: Und wir haben aber dann auch ... Es ist ja nicht so, dass in der Therapie immer eine Eins-zu-eins-Kausalität haben.

00:44:03: Ich gebe das Medikament und die wird's mit Sicherheit schlecht gehen.

00:44:07: Es gibt einige, die haben das Medikanment und merken gar nichts.

00:44:10: Andere haben einmal ein Medikamente und sind wegen Komplikationen auf einmal drei Monate im Krankenhaus.

00:44:16: Das wissen wir ja nicht!

00:44:17: Aber es ist schon so, Die Kinder, aber auch die Eltern eigentlich ja immer einen Behandlungswunsch haben und die Eltern sind eigentlich immer bereit wirklich viel zu investieren.

00:44:31: Auch von ihrer eigenen Kraft ja auch zu investiren in das Kind.

00:44:35: Und wir gehen wirklich mit den Eltern wirklich immer ans Limit.

00:44:40: Ja und leider gibt es halt auch wirklich Kinder und das finde ich eigentlich in dem Ganzen was ich jetzt in dreißig Jahren in der Kinderonkologie erlebt habe, eigentlich im das Schlimmste.

00:44:50: Wenn wir Kinder haben wo wir wirklich mit der Therapie ans Limit gegangen sind und dann zum Beispiel Infektion oder andere Komplikationen kommen und Kinder daran sterben.

00:44:58: Das heißt die sterben dann gar nicht an ihre Erkrankungen sondern an den radikalen Therapien, die wir wählen müssen um die Leukämie oder den Tumor zu behandeln.

00:45:08: Und das finde ich ist eigentlich im da schlimmst weil ja die Kausalität irgendwie immer auf einen zurückfällt.

00:45:15: Und man sich immer fragt, habe ich möglicherweise auch etwas verkehrt gemacht oder die Situation nicht richtig eingeschätzt?

00:45:21: Das ist das was mich eigentlich in den letzten drei Jahren immer am meisten belastet hat und wo ich auch weiß dass es jedem Kinderonkologen jeder Kinder-Onkologin so geht, dass das ein so die schlimmsten Situation sind.

00:45:36: Sie machen ja sowieso einiges glaube ich anders.

00:45:38: Die Reporterinnen Da gibt es schon mal, wie man sagt Ghetto Faust oder sie sagen bombastische Blutwerte und so ein bisschen das Textprogramm auch auf die Kinder und Jugendlichen abzustimmen.

00:45:53: Und es gibt wohl sogar auch viel zu lachen, wie sie mir erzählt hat was sie durch ihre Art eben auffangen oder den Kindern auch versuchen ein bisschen leichter zu machen.

00:46:04: Wie ist das denn mit den Kindern?

00:46:06: Also Sie hören noch bestimmt, also auch immer nochmal Sachen die einem im Kopf bleiben oder über die man hinterher nachdenkt.

00:46:12: Machen Ihnen das Kinder leichter unkologe zu sein als jemand der vielleicht so mitten im Leben ganz anders darauf blicken würde auf so eine Diagnose?

00:46:22: Also erstens glaube ich dass es Also sagen so, wer will im Krankenhaus sein und will von grießgremigen traurigen Menschen angeguckt werden?

00:46:32: Ja wenn sie im Krankenhaushin wollen sich jemanden haben der sie anlächelt ja freundliches vielleicht auch mal netten Spruch sagt.

00:46:37: Ich mein das ist eigentlich ein bisschen Kinderstube finde ich ja.

00:46:42: Ähm...ich find' auch dass im Krankenhaus gelacht werden sollte denn wir halt so schön lachen is die beste Medizin und man weiß dass halt auch diese unerwarteten Unerwartet sind freundliche Momente total zur Lebensqualität beitragen.

00:46:58: Ja, und auch tatsächlich auch medizinisch-protektiv sind also deswegen so positive Momente zu schaffen ist wichtig Und ich meine wer macht's am Leiche als die Kinder?

00:47:07: Also es wirklich wenn man einen Blick für die Kinder hat ein Herz für die Kindheit dann hat man eigentlich wirklich viel Spaß bei der Arbeit auch auf der Kinderonkologie.

00:47:15: Deswegen finde ich Ist das kein trauriger Job.

00:47:18: Ich habe immer viel gelacht bei der arbeit Und ich meine, Ghetto Faust ist ja auch hygienisch ideal.

00:47:23: Also Händedruck ist ja von gestern.

00:47:25: das weiß dass sie im Ruhr gebetet ist der händedrück man geht hier einmal um den ganzen Tisch rum und hat allen die Hand gegeben.

00:47:32: Das ist ja seit Corona macht man sich mehr Ghetto faust geht.

00:47:37: Ich finde es immer lustig Kinder so mit knapp zwei Jahren wenn man die Faust hinstreckt können Sie die Ghettofaust machen?

00:47:46: Das ist eine der frühesten Conventions die wir verstehen also kommt gut an.

00:47:52: Aber Jugendsprache werde ich nicht laden, also das will ich auch nicht versuchen mich dazu verbiegen.

00:47:57: ja

00:47:57: und es gibt auf dem Flur ist ausreichende goldene Glocke?

00:48:01: Ja!

00:48:02: Wann wird da gebimmelt

00:48:03: wenn die Therapie vorbei ist und der zentrale Wehenkrateter geschoben ist.

00:48:08: und wenn die Familie sagt so jetzt ist aber gut in der Regel ist dass wir in der Kratete rauskommen dann würde einmal geleutet kommen Dostin zusammen dann tatschen sich alle ab.

00:48:17: Also die stellen sich wirklich auf.

00:48:18: dann für den Moment.

00:48:19: Das ist das, wo so ein Kind auch

00:48:20: war.

00:48:21: Auf Videos kommt Kind, Leute und rennt einmal die Reihe ab und klatscht alle ab.

00:48:28: Wie oft passiert sowas?

00:48:29: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:48:30: Wir haben jedes Jahr ungefähr achtzig Kinder, die bei uns neu in die Diagnose kommen oder beim Rezediv also achtzig Mal.

00:48:38: Sie haben gerade gesagt, im Ruhrgebiet gibt man sich die Hand.

00:48:41: Da ist es auch eigentlich immer schon so eine Charaktereinschätzung, die man direkt auch eine Diagnose stellen kann, je nachdem was man für einen Händedruck zurückkriegt.

00:48:49: Ihr Lebensmittelpunkt ist eigentlich Köln und sie sind jetzt fast zwanzig Jahre gependelt.

00:48:53: Das war aber glaube ich von vornherein auch so besprochen dass wenn sich einer wegbewirbt und das dann eben Dortmund, dann müssen sie da hinfahren.

00:49:00: Ja, Schuldprinzip ne?

00:49:03: Sie sind geboren in Münster.

00:49:05: Ja, ja.

00:49:05: Und seit wann sind Sie dann in Köln gewesen?

00:49:08: Ich

00:49:08: bin eigentlich ... Im Kindergarten war noch ein Münster.

00:49:11: Meine Familie hätte mir immer froh, ich hätte westfälisch gesprochen.

00:49:17: Also meine Kindheitserinnerung fangen eins so richtig an und ich muss schon sagen, bin eine kölische Jung.

00:49:24: Als ich dann in Würzburg studiert habe und alle gesagt haben, sie würden mich nicht verstehen.

00:49:28: Und ich würde so komisch sprechen.

00:49:29: Dann hab' ich mir doch relativ gut Hochdeutsch angeeignet.

00:49:33: Ich könnte reinig, aber ich kann auch

00:49:35: hochdeutschen.".

00:49:36: Wie ist das mit Karneval?

00:49:37: Sind Sie Karnevalslist oder fehlte dafür die Zeit?

00:49:44: Aber Karneval in Dortmund ist schon eine ernste Angelegenheit.

00:49:49: In Berlin ist es noch schlimmer, meine Frau ist Berlinerin also die hatte immer gesagt wenn man in den neunziger Jahren der Kostüm mehr durchs Innenstadt gefahren ist wurde man verhaftet.

00:49:58: ja das ist so sehr Karnevalsfern.

00:50:05: Gerne, Karnevalissa.

00:50:06: Ich bin noch begeisterter Schieffahrer und wir haben das oft genutzt um Schiefhahn zu gehen über das Karnevalswochenende ab.

00:50:13: Aber ich weiß vor zwei Jahren war man nochmal im großen Montagssuch.

00:50:16: da ist mir wirklich das Herz wieder aufgegangen.

00:50:18: Das ist schon nett!

00:50:19: Und ich finde es toll dass einfach so eine Stadt total ausflippt und einfach so ein Woche voll neben sich steht.

00:50:25: Es ist schon wie gesagt Wie sagt Jürgen Becker, immer positiv bekloppt.

00:50:32: Haben Sie sowas in Dortmund auch mal erlebt?

00:50:34: was Vergleichbares?

00:50:35: Ja ich hab jetzt die Prinzenpaare erleben und die waren echt wirklich eine sehr nette Erfahrung.

00:50:42: muss natürlich sagen als Rheinländer ist schon ein bisschen hüftsteifer als Sohn aber man ruft ja auch Helau das ist ja auch so ein bisschen fremd für mich.

00:50:49: Aber das waren immer sehr netten Kontakte Und auch wieder einen Zeichen wo Leute sich dann ehrenamtlich auch für die Kinderklinik engagiert haben.

00:50:56: Das fand ich auch wirklich wieder toll.

00:50:59: Und sind Sie Fußballfan?

00:51:02: BVB-Mitglied reicht das.

00:51:05: Kein FC Köln Fan, sondern wirklich sympathisant mit Sicherheit.

00:51:09: aber ihr Herz schlägt dann doch Schwarz-Gelb?

00:51:11: Ja absolut!

00:51:12: Also das muss ich mich auch nicht verbiegen.

00:51:14: also sagen so in den siebziger Jahren als der FC Kölln immer so schön gegen Liverpool im Europa Cup verloren hat.

00:51:24: Da konnte man ja wirklich noch FC-Fan sein.

00:51:26: und dann nach der Periode mit Christoph Daumen haben sie das Fußball spielen über viele Jahre komplett eingestellt, da kann man sich für Fußball interessierter nicht ein FC Fan sein.

00:51:35: Das war wirklich schwierig!

00:51:37: Und in der Zeit hatte ich einen Patienten in Düsseldorf gehabt, der wirklich komplett verrückter BVB-Fans war positiv getriggert.

00:51:47: und als dann hier Dortmund ankam, dann war ja auch noch die Zeit mit Jürgen Klopp.

00:51:50: Ich meine was bleibt am Anderes übrig?

00:51:53: Als dabei zu treten und dann hier dabei zu sein.

00:51:55: Ging gar nicht anders.

00:51:56: Gingen gar nicht an das war zwangsläufig.

00:51:58: Mit

00:51:58: Bosser-Dorben arbeitet die Kinderklinik doch auch eng zusammen also einmal durch die Leuchte auf durch die Stiftung die er auch beim MRT mit gesammelt hat.

00:52:05: Wir haben da auch mitgeschrieben.

00:52:06: Jürn Klopp hat uns total geholfen.

00:52:08: Er hatte eine Gala für uns gemacht.

00:52:10: Einmal im Rathaus.

00:52:11: Das war der größte Fundraising Event.

00:52:14: Da hatten wir Spende von hunderttausend Euro danach eingesammelt, weil der Spender gesagt hat das fand ich so überzeugen.

00:52:21: Also immer noch extrem dankbar.

00:52:25: Ich hoffe mit der Nationalmannschaft kriegte das wieder hin.

00:52:28: ja also bvb und toll sind halt die Besuche vor Weihnachten, weil dass echt die Kinder immer total bewegt.

00:52:35: was passiert da genau?

00:52:37: Die Spieler kommen vorbei mit Tüten Geschenktüten alle schwarz-gelb kommen in die Zimmer rein und machen natürlich Fotos mit den Kindern, unterhalten sich mit den Kinder.

00:52:49: Und am intensivsten ist dann in der Tatthema auf der kinderonkologischen Station und da nehme ich dann meist die Trainer mit und ich muss sagen dass ich eigentlich jetzt an kein Trainer erinnern kann, der nicht irgendwie auch einen guten Kontakt zu den Kindern gefunden hatte.

00:53:12: Ich glaube, der Favre hat am meisten gelitten, der war wirklich immer fix und foxy danach.

00:53:16: aber ob ich jetzt Klopp oder andere genommen habe die haben immer in dem Moment wo sie auf der Station waren, waren Sie mal ganz bald im Kindern und auch Tuchel also dann haben sich wirklich in der Zeit Bei dem Besuch Zeit genommen waren ganz bei den Kindern auch das Gefühl gegeben, dass sie jetzt da sind und nicht schon beim nächsten Kind.

00:53:40: Das fand ich immer toll sehr intensiv.

00:53:43: Und auch die Spieler.

00:53:45: Also wenn ich meinen Klopf weiß kann ich mir erinnern Der kam dann einmal auf die Station.

00:53:49: Da war dann ein Junge der hatte einen Rückfall gehabt und dann sagt ja Sag mal dich habe ich auch letztes Jahr schon gesehen.

00:53:54: Ich meine dass man Als nach zwölf Monaten sich noch an einem kind erinneren kann was man auf der station gesehen hat.

00:54:01: Da dachte ich, wow, der ist ja wirklich hier.

00:54:03: Der und nicht irgendwo in Gedanken waren es.

00:54:05: Und ich meine, David ist da, wo ich zehnzehn Meter über den Boden geflogen bin, dass Jürgen Klopp ihn kennt.

00:54:10: Ja?

00:54:10: Das war, der hat eine Woche lang nur geschwebt.

00:54:13: Und auch jetzt haben wir ... Schlotty war jetzt einmal da gewesen und auch mit Gregor Krobel und die waren bei einem Jungen, der wirklich auch so einen ganz schlimmen Komplik war zu sehen.

00:54:25: Er sah wirklich aus wie ein Gespenstling.

00:54:28: Ist richtig schlecht und er hat ihn besucht.

00:54:32: Da merkte ich auch, wie denen das richtig an die Nieren gegangen ist und der Völkruck war noch mit dabei.

00:54:37: Dann hatte ich gesagt ihr wart doch letztes Jahr bei dem Jungen und dem Jahren geht's gut!

00:54:43: Ist alles tippitoppi und da konnte sich komplett an den Jungen erinnern.

00:54:48: Und das finde ich auch die Sinn wirklich dar.

00:54:51: Das hat schon eine Qualität.

00:54:53: Ich glaube es ist nicht nur so ein Termin den sie einfach abhagen sondern... macht auch was mit denen.

00:54:59: Wahrscheinlich gerade die Jungs, die jetzt selber schon Vater sind, dass wir das noch mal anders erleben?

00:55:04: Ja,

00:55:04: Fülle.

00:55:05: Also der war ganz dabei.

00:55:06: Der hat vorgelesen etwas gekoble, auch großer Entertainer für Kinder und ein paar coole Jungs dabei.

00:55:14: Wie Sie sagen machen es Kinder einem wahrscheinlich eben leichter.

00:55:17: Ich könnte mir auch vorstellen, dass man sich vorher vielleicht gar nicht so wirklich Gedanken macht, was da eigentlich gleich passiert.

00:55:22: Das ist erst einmal ein Pflichttermin.

00:55:24: Da ist eine Kooperation.

00:55:25: Man geht gleich ins Krankenhaus Und wenn man dann da ist, dann erschlägt es ein wahrscheinlich und lässt einen auch danach nicht los.

00:55:32: Also wie fahrt das denn bei Ihnen?

00:55:34: Wenn man irgendwann sagt, dass ist mein Alt kann sowas jemals Alltag werden nimmt einem das nicht immer mit.

00:55:39: also ich habe ja nur eine Artikel gelesen heute Morgen und seitdem lässt mich das nicht los.

00:55:44: Kann man sich an sowas

00:55:45: gewöhnen?

00:55:46: Nein

00:55:52: sagen wir so Nicht gut, wenn es einen nicht berührt.

00:55:57: Dann wird man ja irgendwie zum Roboter.

00:55:59: Es darf einem schon berühren aber jetzt habe ich natürlich ein paar Jährchen das gemacht.

00:56:05: also ist... Das erste Mal ist natürlich immer am bewegensten und ich kann mich noch an meinem ersten Patient erinnern.

00:56:13: Den habe ich jetzt zuletzt nochmal für eine Currywurst getroffen, haben bei dreißig Jahre gefeiert.

00:56:17: Echt?

00:56:20: Also das sind so die... Aber das

00:56:21: ist nicht der mit der Tanzschule?

00:56:22: Doch, dass es der mit einer Tanzschuhe

00:56:23: war!

00:56:24: Genau,

00:56:24: ja.

00:56:24: Der mit der Currywurstalergie, die wir mit der Chemotherapie geheilt haben.

00:56:28: Großartige müssen eigentlich noch ein Artikel duerschreiben.

00:56:33: Also die ersten Kinder, die habe ich nach Hause gebracht.

00:56:36: Da sagt auch meine Frau immer, da wusste ich doch wie jedes Kind heißt.

00:56:39: Da ist man aber auf der Normalstation.

00:56:43: Sieht die Kinder ja Monat für Monat jeden Tag immer wieder.

00:56:47: Die bringen natürlich mir nach Hause.

00:56:49: jetzt bin ich schon ein bisschen mehr auf der Meta-Ebene.

00:56:51: Ich sehe nicht alle Neunzig Kinder, die heute morgen der Klinik gelegen haben sicher nicht alle Kinder.

00:56:57: Und ich sehe auch nicht alle auf der onkologischen Station immer.

00:57:01: Aber es sind natürlich schon Kinder, da die länger bleiben oder Komplikationen haben, schwere Verläufer haben, die dann doch ans Herz wachsen.

00:57:10: und ja das nimmt man mit.

00:57:12: aber ich glaube dass ich eine ganz gute Stabilität für mich gefunden habe ganz gut auch abschalten kann und deswegen sie haben es ja am Anfang war das unter den Mängeln oder irgendwie durch den Rügen, dass ich noch verspocht.

00:57:32: Und Musik und sowas mache.

00:57:33: diese dieser Bewegung sind was anderes.

00:57:35: Das ist doch genau das was man braucht.

00:57:37: dann als ging wenn ich jetzt nach Hause gehen würde und fange da nur noch an Bücher und Fachartikel zu lesen kommt ihr gar nicht mehr raus.

00:57:43: Deswegen brauche ich etwas Um mich zu bewegen, Tennis Musik oder irgendetwas so um da auch abschalten zu können.

00:57:50: In den

00:57:51: Ungunsten kam aber auch vor dass sie ja selber zwei Kinder hatten die vielleicht gar nicht so viel von ihrem Papa hatten.

00:57:58: Sie haben das Ritual gehabt dass der Tag gemeinsam begonnen hat.

00:58:01: also Frühstücken haben sie zusammen gemacht sind etwas später in die Klinik Nach hinten raus, Einschlafbegleitung haben Sie wahrscheinlich nicht gemacht.

00:58:10: Das habe ich schon gemacht aber ich hab halt in den Zeiten als sie klein waren da habe ich halt oft dann abends um neun oder zehn Uhr noch mal ein Rechner angemacht und dann da noch bisschen nachgearbeitet.

00:58:21: gerade auch so wissenschaftliche Sachen die laufen dann halt doch eigentlich immer nur wenn der Mond scheint und nicht wenn die Sonne scheint.

00:58:27: und wir hatten als wir hier angefangen hat haben wir uns gesagt nach einem Jahr Wir setzen uns noch mal zusammen und überlegen, wie die Bilanz ist.

00:58:39: Die Kinder haben nach einem Jahr gesagt, okay kleine Kinder war natürlich auch ein bisschen positiv beeinflussbar.

00:58:46: aber sie haben schon gesagt es ist besser als vorher weil ich halt keine Bereitschaftsdienste mehr hatte und nicht mehr so viel an Wochenende Klinik musste.

00:58:54: das war also schon besser.

00:58:55: Sie haben mich ein bisschen weniger unter der Woche gesehen aber am Wochenende war ich komplett da Und wir haben halt auch immer darauf geachtet, dass wir unsere Urlaube gemacht haben.

00:59:06: Das ging natürlich nur mit einer irrsinnigen Unterstützung von zu Hause.

00:59:09: also ich kam irgendwie am Freitagabend um sieben Uhr... Ich sag dann immer um vier Uhr bin ich mit Sicherheit zuhause und dann wurde es doch wieder sieben uhr und dann stand aber der Wohnwagen oder das Wohnmobil irgendwie schon so halb gepackt.

00:59:23: Ich musste noch meine zwei Jeans zusammenpacken und dann sind wir am nächsten Morgen losgefahren letzten Urlaubstags, Sonntagsabends kurz vor Mitternacht zurückgekommen.

00:59:33: Und also die Zeit haben wir immer komplett genutzt ja.

00:59:36: Sie sind glaube ich aber auch sehr stolz auf ihre Kinder.

00:59:39: das hat mir auch Jessica Willer erzählt.

00:59:41: im persönlichen Gespräch mit ihnen ist das wohl auch gefallen dass obwohl sie vielleicht nicht so viel da waren oder man es vielleicht auch einfach nichts zurückholen kann aber dass sie sehr gut geraten sind trotzdem.

00:59:51: Also meine meine Kinder sind toll.

00:59:54: also sie sind ja jetzt keine Kinder mehr sind hier junge Erwachsene und Die sind beide unglaublich selbstständig gewesen.

01:00:01: Meine Frau hat auch viel gearbeitet, die war lange auch in einer leitenden Position in der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe, die hat zuletzt tausend Mitarbeiter im weltweit geleiteten großes Portfolio an Projekten in allen Krisenländern und war auch immer wieder in Krisenlädern.

01:00:22: Das ging natürlich nur mit einem riesigen Netzwerk, auch mit vielen Freunden werden.

01:00:27: unglaublich tolles OPEA das uns viele Jahre begleitet aus Georgien.

01:00:33: Wir haben ganz tolle Großeltern gehabt, die auch viel mit unterstützt haben.

01:00:39: Aber unsere Kinder haben deutlich auch eine hohe Selbstständigkeit erreicht und sind dann ... Also unser Tochter ist kurz vor ihrem fünften Geburtstag ist sie in den USA gegangen für einen privat organisierten Schüleraustausch.

01:00:52: Unser Sohn war nach dem Abi, der ein halbes Jahr in den

01:00:56: U.S.A.,

01:00:59: Pflegeeinrichtungen gearbeitet und die haben wirklich sehr schnell, sind erwachsen geworden.

01:01:04: Haben ihr Leben wirklich sehr gut in die Hand genommen?

01:01:08: Apropos Kinder und den Großverden Sie haben dieses Jahr glaube ich im März bei radioeinundzig zwei gesagt Wenn wir ein Land wären das unsere Kinder liebt sehen unsere Kinderkliniken anders aus.

01:01:22: Kann man daraus ableiten dass Deutschland seine Kinder nicht liebt?

01:01:26: Das ist ja schon

01:01:29: Ja, das ist jetzt ja gemein.

01:01:30: Dass es so umgedreht wird.

01:01:33: Aber also muss ich auch mal sagen... Ich habe nicht gesagt eine Stadt die ihre Kinder nicht liebt.

01:01:39: Also ich glaube für die Kinderklinik kann die Stadt doch mit nix und das ist ne Aufgabe des Landes NRW, dass die Kinder Klinik hier über viele Jahrzehnte nicht neu gebaut worden ist.

01:01:48: Das ist ein verpflichtendes Landes, nicht der Stadt.

01:01:52: Ich glaube man kann's nicht so umdrehen.

01:01:53: aber wenn sie Sie sich einmal vorstellen, sie fahren mit der Fähre nach Skandinavien.

01:02:00: Dann kommen sie auf den Boot.

01:02:03: Da gibt es überall Wickeltische, da liegen schon Pampasse, Handtücher und ich weiß was.

01:02:07: Das ist alles so ausgestattet dass Familien mit Kindern die dahin fahren eine Infrastruktur haben wo sie nicht alles mitschletten müssen sondern das ist vorbereitet.

01:02:17: Ja?

01:02:18: Das ist schon ganz andere Atmosphäre Und das erleben wir doch in Vielen Sachen in Deutschland auch.

01:02:26: Es gibt die Hotels, die Adalte Only bewerben Also das sind keine Kinder.

01:02:30: Ja was ist denn das für ein Zeichen an Familien und Eltern?

01:02:34: Die auch vielleicht Urlaub machen wollen und vielleicht in ein schickes Hotel gehen wollen?

01:02:38: Aber

01:02:40: es gibt auch schicke Kinderhotels.

01:02:41: Genau, aber auch nicht teuer sind?

01:02:43: Es fehlen Wickeltische auf Herrentoiletten zum

01:02:45: Beispiel.

01:02:47: Meistens grundsätzlich nur bei den Frauen!

01:02:49: Das liegt natürlich daran dass sie sich hier nötig schmutzig machen wollen.

01:02:53: Ich glaube es gibt mittlerweile schon die, die

01:02:55: dann aber nicht wissen wohin... ...aber ich weiß diese Beobachtung

01:02:58: detailisch auch.

01:03:00: Also wir haben vieles im öffentlichen Raum Kinderseite her gedacht, aber ich meinte den Satz eigentlich eher in Richtung der Politik.

01:03:10: Wir haben jetzt im Moment ... Okay, ich muss das so sagen wir haben eine Regierung, wie ich sage es mal über Spitz die von Rentnern gewählt wurde mit Rennern besetzt ist an der Spitze und für Rentnerpolitik macht.

01:03:27: Aber wir machen keine Politik die primär die Kinder Kleinkinder, die Schulkinder im Blick nimmt.

01:03:36: Wir müssen viel mehr Geld in die Hand nehmen für bessere

01:03:39: Schulen.".

01:03:40: noch viel mehr Geld für Besse Kitas, mehr Erzieherinnen.

01:03:44: Wir müssen viel mehr machen um auch gerade die Kinder, die jetzt aus Familien sind, die zu uns gekommen sind und hier auch mehr in die Gesellschaft hineinzuholen und auch zu aktivieren.

01:03:55: das ist unsere Zukunft und das machen wir nicht und wir investieren stattdessen in Rentenpakete, in Mütterrente.

01:04:01: und ich weiß was alles sicherlich richtig ist aber es ist keine keine Politik, die sich primär auf die Kinder schützt.

01:04:09: Und darauf bezieht sich dieser Satz und das ist einmal gesellschaftspolitisch.

01:04:14: Sie haben ja Aladin Elmar Falane hier gehabt.

01:04:18: Da hatte sicherlich viel drüber gesagt aber es trifft in der Kinder- und Jugendmedizin genauso zu.

01:04:23: Es kann ja nicht sein dass in Deutschland aktuell ungefähr achtzig bis neunzig Prozent der Kinderklinik jedes Jahr Defizit machen.

01:04:31: Das liegt ja nicht daran, dass die Kinderärzte alle doof sind.

01:04:34: Ja, mich mal ausgenommen.

01:04:36: Aber sind nicht alle ein zwanzigtausend Kinderärztinnen in Deutschland doof?

01:04:41: Sondern es liegt daran das System strukturell so ist dass Kindermedizin zuwendungsorientierte Medizin wo wir mal eine Stunde tatsächlich auch mit den Ätherien das einfach nicht finanziert.

01:04:52: Wir haben technokratisches Finanzierungssystem.

01:04:55: OP zählt ja Eingriff zählt Medikamente zählen aber das was unsere eigentlich Kernaufgabe ist Zuwendung, Unterstützung und Gespräche.

01:05:06: Das wird nicht

01:05:06: bezahlt.".

01:05:10: Und das werfe ich der Politik einfach vor, dass die Weichen da falsch gestellt sind – deswegen dieser Satz!

01:05:14: Und Sie müssen ja sogar hinterher noch rechtfertigen, ob das Kind Ihnen tagzulange bei Ihnen war.

01:05:18: Das ist der bürokratische Aufwand, der noch dazukommt?

01:05:21: Wir werden jetzt im nächsten Jahr ... Da bin ich auch der Gesundheitspolitik besonders dankbar, während wir eine Prüfquote haben.

01:05:27: D.h.,

01:05:28: unsere stationären Fälle werden die nächste geprüft.

01:05:31: Ob sie zu lang, zu kurz gelegen haben oder ob die Medikamente alle richtig waren und was.

01:05:36: Das heißt für Kinderkliniken sind es ungefähr zweieinhalb Tausend Fälle, die geprüfte werden.

01:05:41: Ich könnte in der Zeit, wo wir uns mit den Prüfungen auseinandersetzen, auch Kinder behandeln.

01:05:47: Sprechen Sie deshalb bei einem politischen Verhandlung vom Return of Invest?

01:05:52: Das habe ich gelesen ... Vielleicht erklären Sie es selbst.

01:05:56: Meine Frau ist Volkswirt und mein Vater war Volkswirth.

01:05:59: Also ich muss mich immer mal wieder mit wirtschaftlichen Themen auseinander setzen Nicht fair und dann wird auch den Kindern gegenüber nicht gerecht, dass man sie als Investitionen bezeichnet.

01:06:12: Also deswegen Return on Invest ist so zweischneidig.

01:06:15: Kind ist keine Investition.

01:06:16: Aber auf der anderen Seite ist natürlich das was ich in Kinder hineingebe – das Geld, was ich im frühkindlichen Erziehung, in gute Kindermedizin investiere, auch in Prävention in der Kindermedizine habe, ist Geld, das ich jetzt investiere ,was mir aber in der Zukunft ein Gewinn bringt!

01:06:34: Also wenn ich eine gute Gesundheitsprävention mache, Kinder mit Medienkompetenz haben und sich gut ernähren, gesund aufwachsen.

01:06:42: Dann habe ich ja auch später gesunde Erwachsene und spart die ganzen Folgekosten.

01:06:46: Deswegen ist das schon ein Return on Invest aber nicht in das Kind sondern in die Rahmenbedingungen, dass Kinder gesund auf wachsen können.

01:06:53: Zu Ihrer Zeit jetzt kommt sie in Berlin?

01:06:55: Glauben Sie, dass sie da wirklich dran wirken können?

01:06:58: Dass vielleicht auch die Kinder im Dorf und sogar wenn sie ihnen hier nicht mehr für sie da sein können... von Berlin aus auch viel für die Kinder tun können auf andere Weise.

01:07:08: Also ich kann zumindest für die Kindermedizin sprechen und auch für die Krankenkinder- und Jugendlichen sprechen, ist immer die Frage... Ich glaube wir haben es über Corona und die Zeit danach geschafft dass wir gehört werden.

01:07:21: Ich weiß noch nicht ob wir erhört werden!

01:07:24: Ich glaube wie sind geachtet?

01:07:25: Ob wir beachtet werden weiss ich nicht aber das wird man sehen.

01:07:31: Aber irgendjemand muss ja für die Kinder sprechen und muss diese Themen auch immer wieder vorbringen.

01:07:38: Da hoffe ich, dass es dann genug Einschaft als Quero-Land habe – als positiver Quero Land -, dass das dann aufrecht erhöht wird

01:07:51: irgendwann.".

01:07:51: Auf jeden Fall voll motiviert.

01:07:53: Zum Ende unserer Sendung kommen wir immer zu den chebbigen Fragen aus der chebbige Kiste und wir haben zwar schon eine Weile gequatscht, aber ich glaube ein paar könnten wir davon doch noch mal machen.

01:08:05: Schön fand ich.

01:08:05: ihr Rat gegen Kinderarztmangel war.

01:08:08: Heilraten Sie einen Kinderarst?

01:08:10: Wie viele Anträge haben sie seitdem bekommen?

01:08:12: Null!

01:08:13: Echt?!

01:08:14: Nein, also ich hab meine Frau geheiratet und das ist auch gut so.

01:08:21: Sie hatten diese kleine Wohnung gegenüber der Klinik in Dortmund?

01:08:24: War das ein Zuhause oder eher eine Verlängerung ihres Büros?

01:08:29: Das war schon ein kleines Zuhause, aber ich war immer spät in der Nacht da und dann morgens wieder raus.

01:08:36: Aufenthaltsqualität habe ich am meisten gehabt während meiner Corona-Quarantäne.

01:08:42: Ihre Mitarbeiter haben Ihnen Kaffeetassen geschenkt aus denen Sie bis heute trinken?

01:08:45: Welche steht bei Ihnen gerade am häufigsten auf dem Tisch und was erzählt sie?

01:08:50: über den Menschen, die sie zurücklassen?

01:08:52: Also es sind drei Tassen, die im Wechsel gehen für Teep-Kaffee und Ähnliches.

01:08:57: Ich habe um Eindruck zu schinden, habe ich von einem Freund der beim Bundesamt für Verfassungsschutz gearbeitet.

01:09:03: Habe ich eine Tasse mit einem Bundesartler drauf also das ist sozusagen meine amtliche Kaffeetasse.

01:09:08: dann habe ich sehr nett von einem Vater dessen Kind wir mit einer onkologischen Erkrankung mal bei uns behandelt haben und er in Charkiv lebt und sehr stark unter dem Ukraine Krieg betroffen ist ja mehr Videos geschickt hatte als die Flieger über die Stadtflogen, der dann auch geflohen ist.

01:09:26: Der hat mir eine wunderbare Tasse mit einem Lebensbaum in Form dieses Ukrainewappens geschenkt hat.

01:09:35: also das ist Stay With Ukraine die Tasse und da haben die Mitarbeiter mir noch eine schöne Kaffee-Tasse geschenken gerne dann Gästen auch gebe.

01:09:47: Auf der draufsteht Liebe so, dass sie auf die es doof

01:09:52: hände.".

01:09:54: Ich glaube, die habe ich schon mal woanders gesehen – sehr gute Tasse!

01:09:59: Kaum jemand weiß Sie waren als Jugendlicher zweimal Bundespreisträger bei Jugendmusiziert?

01:10:04: Selbst sagen Sie beiläufig, Sie hätten vielleicht ein oder zwei Instrumente gelernt?

01:10:08: Also mein Heimatinstrument ist die Blockflute.

01:10:12: Von der Piccolo bis zur Bassflöte habe ich alles gespielt und ich wollte auch Blockflöten mal studieren.

01:10:17: Und das habe ich, glaube ich am Anfang schon erzählt.

01:10:20: Und dann hab' ich in der Oberstufe... oder Mitteloberstufer hab's ja ein Klavier gelernt und Harmonielehre, Rhythmik, Gehörbildung Und hab dann im Studium noch mal einen Jahr Allsachsophon gespielt und hab mir jetzt zum sechsten Geburtstag an die Nur-Sachsphonen gewünscht.

01:10:37: Das wird jetzt im nächsten halben Jahr viel durchgepustet, wenn ich Lust hätte, noch einmal was zu meinen Händchen eigentlich Bock in der Funkband zu spielen.

01:10:48: Funk oder Scar?

01:10:49: Irgendwo so richtig schnell abgeht da hätt ich mal Lust drauf.

01:10:54: Minister Laumann nennt ihre ... nannte ihre Klinik laut ihnen Schrott und übergibt ihnen knapp sechzig Millionen.

01:11:00: Wie oft muss man sich beleidigen lassen bis ein Minister zahlt?

01:11:05: Das war ja eigentlich total liebevoll gemeint, aber leise muss erlaut man sich natürlich auch vorhalten dass sie den Schrott kannte seit vielen Jahren und eins nicht die politischen Mittel hatte das zu machen.

01:11:19: Ich glaube, beleidigt worden bin ich noch nie nicht mal von Politikern und das hilft ja auch nicht.

01:11:24: Also Beleidigung fühlt ja nicht zum Ziel.

01:11:27: aber sagen so als ich angefangen hatte hieß in fünf Jahren wird gebaut.

01:11:33: die fünf Jahre haben wir immer noch.

01:11:35: Wahnsinn!

01:11:37: Haben Sie etwas was Sie einem jungen Chefarzt als erstes raten würden?

01:11:41: Was sie damals nicht wussten?

01:11:46: Ich wusste so vieles nicht, also von der... Also ich war ja vierzig und war echt extrem jung als ich hier angefangen habe.

01:11:55: Aber ich wusste vieles nichts!

01:11:57: Und ich glaube wenn ich nochmal in die Situation reingehen würde oder wenn jemand was raten würde wäre wirklich gut zuzuhören.

01:12:08: Ja, also die Superkraft, die man hatte ist eigentlich zuzuhören.

01:12:12: Und ich hatte immer gesagt und sehe das auch immer noch so dass der Job eines Klinikdirektors eins der eines Orchester-Dirigenten ist.

01:12:21: Der kann vielleicht ein oder zwei Instrumente spielen aber er muss dazu alle dazu bringen, dass sie ihre Talente entfalten können in ihrer jeweiligen Stimme und das am Ende idealerweise auch noch zusammen gut klingt

01:12:34: Gut klingen sowie die goldene Glocke bei ihnen auf dem Floor zum Beispiel.

01:12:38: Das ist auch jedes Mal sicherlich schöner Ton.

01:12:43: Also ich bin total glücklich, dass Sie uns noch besucht haben so knapp vor.

01:12:47: also heute ist Montag.

01:12:48: Mittwoch ist hier letzter Tag in Dortmund Donnerstag kommt die Folge raus aber Ich weiß das sie alles immer irgendwie noch möglich machen.

01:12:56: unsere Reporter sagten ein zweit zu fünf vierzig.

01:12:58: Sonntags kommt gerne nochmal die Beantwortung der Presse Anfrage.

01:13:02: So sind sie glaube ich einfach und eine Dortmunderstimme in Berlin zu haben tut uns sicher hier auch sehr gut.

01:13:09: Deswegen, dass Sie heute bei uns waren.

01:13:10: vielen Dank für den Besuch.

01:13:13: Sie haben selber gesagt was sich vorgenommen haben, woran wir sie messen können in ein paar Jahren.

01:13:16: das lernen wir sicher alle im Auge behalten und hoffen, dass auch ein Nachfolger wurde ja glaube ich schon gefunden.

01:13:21: Ich weiß nicht ob schon darüber gesprochen werden darf.

01:13:23: Darf noch nicht drüber gesprochen werden die Verhandlungen laufen?

01:13:26: Das ist ja wie beim Transfermarkt im Fußball also es nicht einfacher aber Ich werde hier Dortmund sicherlich verbunden bleiben.

01:13:34: Ich hoffe auch, dass ich dem Klinikum verbundenbleiben kann und der Uni Wittenherdicke.

01:13:38: Das ist so mein Wunsch aber das muss dann ja auch mit einem Nachfolger klappen und ich werde mit Sicherheit Dortmund und BVB im Herzen

01:13:45: behalten.".

01:13:45: Das ist schön!

01:13:46: Vielen Dank für den

01:13:47: Besuch Herr Professor

01:13:49: Schnader und wir sehen uns nächste Woche schon wieder immer Donnerstags bei Spotify oder Apple Music bei YouTube, wo ihr auch immer einschaltet.

01:13:59: bitte nicht vergessen die Glocke zu klicken, zu abonnieren gerne drunterschreiben was euch gefallen hat wen ihr mal hier sehen wollt und bleibt uns zu treu halten.

01:14:06: vielen lieben dank

01:14:07: auch an euch.

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