Mirza Demirović, wie wird aus der Hölle ein Paradies?
Shownotes
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Transkript anzeigen
00:00:00: Dieser Podcast ist an Ruhrnachrichten original produziert im Lensingmenierport in Dortmund.
00:00:17: Er sagt, er könne soziale Ungleichheit nicht abschaffen aber aus Minus plus machen.
00:00:22: In der Nordstadtliga macht er genau das mit Bildung, Fußball und ganz viel persönlichem Einsatz.
00:00:27: Der Kopf der Nordschaftliga Mirza Demirovic ist heute bei uns!
00:00:31: Und wie immer schauen wir erst mal in deiner Akte – und zwar was zu deinen Ungunsten vorliegt.
00:00:37: Mirza demirovic wird gern als Gründer der Nordstadtliga vorgestellt.
00:00:40: Stimmt nicht?
00:00:42: Das Projekt gibt es seit Jahrzehnte, er hat es erst gegen Ende-Zwanzig-Ninzen übernommen.
00:00:46: Trotzdem trägt kaum jemand so sehr sein Gesicht und er trägt die Liga sogar als Tattoo auf der Haut!
00:00:53: Die jungen Menschen sollen sich bei ihm selbst organisieren.
00:00:55: Mirza selbst ist gleichzeitig Leiter, Netzwerker, Spendensammler, Ideengeber und öffentliches Gesicht.
00:01:02: Die Selbstorganisation endet ein bisschen dort, wo sein Terminkalender beginnt.
00:01:06: Die Nordstadtliga will unabhängig sein.
00:01:08: Gleichzeitig öffnen Stadt- und BVB Geldtöpfe, Busse, Stadion, Tore und große Bühne.
00:01:13: Mercer will junge Menschen unabhängig machen und wird dabei selbst immer unersetzlicher.
00:01:18: Willkommen in der Hafenbar!
00:01:54: Gründer, Kopfunternehmer.
00:01:55: Wie nennst du dich selbst?
00:01:56: Ach, Mirza!
00:01:59: Das muss man auch angesprochen haben.
00:02:01: Ich bin nicht gründet in der Neutschaft Liga und ich war gar nicht hier, als sie gegründet worden ist.
00:02:05: Und das wird oft so dargestellt von den Leuten weil ihr es besser verkauft oder wie immer keine Ahnung aber ich habe mich seit Jahrzehnten bei der Nordschaft Liga und in verschiedenen Aufgaben-Bührungspunkten.
00:02:18: Und dann hat man schon richtig gesagt, dass Ende des Jahrzehnts die damalige Projektleiterin in Rente gegangen ist.
00:02:24: Wir hatten Bock, Ideen und sehr viel lustende Visionen, was wir mit der Nordschild-Liga machen könnten und haben angefangen zu
00:02:30: hasseln.".
00:02:31: Und jetzt kennen sie dich alle gerade die Kids.
00:02:32: oder du hast mir gesagt wenn ihr durch den Nordschatt läuft sie sehen dich?
00:02:36: Also viele.
00:02:36: ja klar ich meine ich habe auch schon vorher gearbeitet.
00:02:38: also ich bin ja seit Zwarze zehn auch hier in der Nordstadt aktiv.
00:02:43: Früher als Street Worker und dann halt das Fachreferendum beim Jugendamt, zum Schluss dann halt meine offiziellen Karriere in der Verwaltung weil ich ja im Stab des Jugendamtes als Nordschaftbeauftragter.
00:02:55: Von daher ist man schon ein bisschen länger hier und Kinder der Kinder kennen mich jetzt nicht alle aber viele und ich kenne auch viele und das ist so schön.
00:03:04: also es geht darum dass wir auch nachhaltig Sachen verändern.
00:03:07: und dazu vielleicht gibt's eine kleine Anekdote Als ich hier angefangen habe, nämlich bei den Jugendlichen vorgestellt hab.
00:03:13: Eine der ersten Frage war und wie lange bis du weg bist?
00:03:16: Dann hab' ich gesagt Wie meinste das denn?
00:03:17: Dann haben die gesagt so Ja guck mal ihr kommt hier verspricht uns irgendwelche Sachen Du bist der zwanzigste Streetworker, den ich kennengelernt hab Und dann seid ihr weg!
00:03:25: Und wir sind immer noch hier Und dieser Satz hat mich ziemlich herbergebricht So was es angeht.
00:03:30: Ich hab ja auch noch Kontakt zu dem Jungen, der das gesagt hat.
00:03:34: Die Idee war dann halt auch, wie ich nachhaltig hier zu bleiben Weil auch nachhaltigt wollen wir auch Sachen verändern.
00:03:39: Und wie du hierhin gekommen bist und warum du noch einmal zwischendurch weg musst, ist dazu kommen wir jetzt was zu deinen Gunsten vorliegt.
00:03:45: Mirza Demirovich weiß aus eigener Erfahrung was es bedeutet wenn andere darüber entscheiden was einem zuzutrauen ist.
00:04:00: Achterhauptschulklasse in Dortmund oder gleich auf die Baustelle, redet man ihm.
00:04:05: Er lernt Deutsch macht eine Ausbildung bleiben darf er trotzdem nicht.
00:04:08: neun Jahre USA Studium und nach seiner Rückkehr in Deutschland wird auch dieser Abschluss nicht anerkannt.
00:04:14: heute arbeitet er genau in dem System an dem er sich früher abgearbeitet hat.
00:04:19: seit Ende Zwanzig Neunzehn leitet er den Nordstadtliga.
00:04:22: Eine Familie soll ihren Sohn nach ihm benannt haben.
00:04:25: ist das richtig?
00:04:26: Ja Wann ist das passiert?
00:04:30: Ich glaube, in den letzten Jahren habe ich noch aus Street Racker gearbeitet und die Frau war schwanger.
00:04:43: Es waren eine Roma-Familie aus Rumänien und das, was sich eigentlich als Normalität empfand, ist mein Job.
00:04:49: Für die war das dann so viel so groß, dass sie dann halt wie diese Ehre erwiesen haben und ihnen so nach mir genannt haben.
00:04:55: Haben
00:04:55: Sie dir auch vorher schon gesagt oder erst als ...?
00:04:57: Nein gar nicht.
00:04:58: Und dann musste man damit klarkommen und gucken so hier Distanz und so gucken und dann hältst du das Baby in der Hand und denkst okay, das hat alles was irgendwie mit der Arbeit zu tun.
00:05:10: Von daher war es schon eine Herausforderung auch damit.
00:05:14: Der ist jetzt zwölf?
00:05:16: Hast du noch mal gesehen?
00:05:18: Ja!
00:05:19: Sieht ja hoffentlich nie ähnlich.
00:05:21: Aber du guckst schon, also wahrscheinlich?
00:05:23: Ja, wir haben ja schon Kontakt weil meine Schwester hat auch mit der Familie gearbeitet und die haben dann später eine Tochter bekommen, die haben nach meiner Tochter genannt.
00:05:31: Von daher sind wir dann so verbunden.
00:05:33: Deine Schwester ist auch in Dortmund engagiert ne?
00:05:35: Genau,
00:05:36: auch hier arbeitet sie durch Grönlinkhaus.
00:05:40: Zu dem Tattoo nochmal!
00:05:41: Du hast es wirklich auf der Haut?
00:05:42: Ja habe ich
00:05:43: Das Logo der Nordstadtliga, so wie bei dir auf der Brust jetzt?
00:05:46: So ähnlich.
00:05:47: So eine Abwahlung davon und dann Borsigplatz und die Queens.
00:05:50: Drei Tattoos!
00:05:51: Ja also quasi alles in einem.
00:05:53: Ach okay, alles in allem.
00:05:55: Bereutschst du das, Mann?
00:05:57: Nee, warum?
00:05:58: Ich meine, guck mal ich habe noch nie mein Leben an so was geglaubt wie an den Nordstadtligas Und wir zeigen es tagtäglich So gemeinsam, weil ich bin ja auch nicht alleine sind.
00:06:10: Auch ganz viele Menschen hinter mir oder die das mit mir gemeinsam machen, dass das doch noch irgendwie geht.
00:06:16: Dass vieles von dem was man uns gesagt hat es nicht möglich ist, dass wir erst mal am Anfang kliktiert haben und wenn man sagt, das geht nicht, wollen nicht, können nicht Wir dann tagtäglich ändern dass wir das da irgendwie auch mal schaffen doch nur die menschen zu erreichen und positiv Geschichten zu schreiben.
00:06:34: Und wie schon immer sage, das eine frage der Haltung also Keine Ahnung.
00:06:40: Real Life ist eine Lebensanstaltung.
00:06:42: und damals, dass man sich dafür entschieden hat wirklich so all inzugehen, die irgendwann auch diese Idee.
00:06:47: und dann
00:06:49: haben wir es gemacht.
00:06:49: Wer hat sich entschieden?
00:06:50: All-in zu gehen?
00:06:51: Ich erstmal soll das ihr das will und natürlich halt das braucht Unterstützung der Familie und auch meine Frau ist ja
00:07:01: mitgegangen, mitgefangen wahrscheinlich.
00:07:02: Ja sowieso aber quasi auch ohne Unterstützung der Wir haben auch nicht hier.
00:07:11: Das muss man halt auch mal erklären, dass das auch funktioniert.
00:07:14: Dass wir auch als Familie funktionieren und zwei Kinder.
00:07:16: Also das muss alles irgendwie in Einklang gebracht werden.
00:07:20: von daher klar aber das ist mein Wunsch auf eine gemeinsame Entscheidung.
00:07:24: Jetzt muss man sagen an der Nordstadtliga kommt man in Dortmund eigentlich nicht mehr vorbei.
00:07:28: Irgendwie hat das jeder schon mal gehört oder gesehen, nicht zuletzt auch wegen eurer engen Verbundenheit jetzt mit Borussia Dortmund.
00:07:34: Aladin Elmar Falani war hier zu Gast und hat uns davon erzählt.
00:07:37: er hatte auch was ähnliches an wie du heute und uns auch geraten.
00:07:40: ihr müsst ihn kennenlernen.
00:07:42: ich schick den in die Hafenbar.
00:07:43: so ist es jetzt gekommen.
00:07:45: vielleicht nochmal ganz kurz zusammengefasst Nordstadt Liga.
00:07:47: Was heißt das genau für alle?
00:07:49: Die dass noch gar nicht gehört haben?
00:07:52: Es ist schwierig.
00:07:53: Wir haben damals eine Straßenfußball-Liga angefangen, aber mittlerweile sind so viele Sachen die wir machen.
00:07:57: Das sind die Nordschildliga Queens, das ist die schulische Angebote und die aufsuchende Arbeit.
00:08:01: Da sollen es irgendwelche Events mehr mit Kobashi gehabt werden.
00:08:04: Aber die Idee ist halt dass Nordschirdliga ein Ort ist wo die Kinder anerkennen oder ihre Persönlichkeit erleben können, was sie da sagen können weil sie sind Kinder in Safe Space ein Ort um halt auch eine junge Frau zu zitieren, die dann aus unserem Umfeld kommt und sich bei uns engagiert.
00:08:19: Für sie ist Nordstadt liegend ein Ort wo man sich nicht schämen muss.
00:08:22: Und das ist also das Gefühl?
00:08:23: Ist es das irgendwie was wofür dass hier steht?
00:08:25: Nicht
00:08:25: schäme muss woför zum Beispiel!
00:08:27: Für das was man
00:08:27: isst?!
00:08:28: Herr Kunft
00:08:29: Herkunft, Background, Äußeres.
00:08:32: Also ich weiß ja auch nicht genau wo, aber das war auch ... hat was mit der Wohnung zu tun.
00:08:36: Kevin Pino war bei uns und hat dann vor zwei Jahren zur Wand nach einer Story über uns gemacht in der Reportage.
00:08:43: Und dann war es auch wichtig dass die jungen Menschen zu Wort konfiguriert machen weil Ich kann jetzt hier sitzen erzählen und alle denen können erzählen.
00:08:49: viele Menschen können darüber erzählen Aber wir finden's halt und das ist das was wir versuchen bei den Neustärken zu machen Den Menschen um die es geht eine Bühne zu geben und dann sollen die erzählen, was gut oder schlecht ist.
00:09:01: Dadurch können wir nur wachsen, können wir besser
00:09:02: werden.".
00:09:03: Und dann haben wir halt nach ein paar Stimmen gefragt und ein paar Zitaten und das war ihr Zitat für sie in Deutschland, wo man sich nicht stehen muss.
00:09:09: Man kann einfach da sein, was man isst.
00:09:12: Also Kind heißt Grundschulkind sollte man sein?
00:09:15: Oder ab wieviel Jahren?
00:09:17: Das ist alles gesetzlich geregelt.
00:09:18: Das ist SGB VIII, das ist SXBVII, also von Kinder über Ties bis zu Jungen gewachsen.
00:09:26: Nach der Definition vom SGWacht haben jungen Menschen bis zum siebenzehn Lebensjahr Anspruch auf Jugendhilfe.
00:09:30: Ist eher weniger als sporadisch, also ab und zu mal so Hobbykicker, so Turniere, U-Achzen-Turniere aber grundsätzlich Hauptziegruppe oder die meisten, die jetzt bei uns mit Kicken sind im Alter von so zehn bis achtzehn, neunzehnt um den Dreh und ab und zur machen wir ja so wie am mittelsen Sonntag zB auch Wunsch auch wieder von den Kindernfamilien, Bambini Trainings, also so von sechs bis ... sechs bis neun, weil die Kinder bringen dann ihre kleine Geschwister mit.
00:09:55: Dann die Eltern kommen und sagen so, ihr könnt ja auch nicht was für die Kleineren machen...
00:09:59: Also muss ich mir vorstellen, dass du jeden Tag da bist?
00:10:02: Also präsent nicht!
00:10:04: Also es sind fünf Tage eine Woche schon halt Präsenz.
00:10:07: Da heißt sich dokumental dann schon so halt... Aber
00:10:09: offen ist das jeden Tag also... Ja
00:10:11: wir sind sieben Tage der Woche unterwegs.
00:10:12: Wir sind wirklich sieben Tagen der Woche unterwegs.
00:10:15: Auch an fast allen Feiertagen bis auf die stillen Feiertage, die sitzen still in den Feiertag sind wir nicht da, aber der Bedarf ist ja riesengroß.
00:10:24: Und dann halt auch gerade zum Beispiel, wenn Feiertages in den Wochenenden haben viele andere Angebote
00:10:30: zu.".
00:10:31: Werbung
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00:11:07: Das z.B.
00:11:10: manchmal
00:11:18: machen wir vor allem das andere, kann auch gerne von den Jungen hinaus kommuniziert werden und dann machen wir es.
00:11:27: Ist das immer friedlich bei euch?
00:11:30: Es ist nicht immer friede Frau der Eierkuchen so.
00:11:32: Wir haben keine rote Bilder an.
00:11:34: Aber die sorgen schon dafür, dass es auch ruhig wird.
00:11:37: Natürlich gibt es jemanden zum Kreisleger spielen, da kommen sehr viele Polizeiansätze sowieso.
00:11:43: aber ich finde schon, dass das Herausforderung gibt dass es Probleme gibt und die gehen wir gemeinsam an.
00:11:49: Und das Spannende ist, dass mittlerweile – wie soll ich sagen?
00:11:54: Also die Arbeit, die wir machen trägt Früchte.
00:11:57: Und dann du merkst, dass die Kiddies halt auch in der Zeit wo sie bei uns sind ruhiger werden weil denen bedeutet das viel!
00:12:04: Ja Was sie machen, was sie da bei uns bekommen.
00:12:07: Du bringst den ja auch nicht nur Fußball bei oder?
00:12:10: Auch die gesellschaftliche Werte und Normfaltungen... Achtung
00:12:13: Respekt benehmen!
00:12:14: Ihr verteilt Punkte sogar ne?
00:12:15: Ja
00:12:15: das gibt's ja so ein Liegerbeteck bis an den Respekt-Pokalasen.
00:12:18: Aber geht zum Beispiel auch eine lustige Anekdote Wir haben ja an unserem Platz haben wir letztens also letztes Jahr haben wir Totengepflanze Und in unsere Farbe Pulpen.
00:12:27: Wir wollten es schönmachen und aber Töpengepflanz in schwarz-gelben Lila So wie die unsere Farben sind Und da gab's irgendwie so, die Jungs haben jetzt noch gar so ein Beef gemacht oder keine Ahnung, Teenager wollten, fleurten weiß ich ja nicht.
00:12:41: Auf jeden Fall haben sie die Toten kaputtgemacht und dann haben wir dann so mitbekommen und hab' dann... Ich habe mir das so gekonfrontiert und er sagt so, tut mir leid, ich wusste nicht dass es eure waren.
00:12:51: Hätte ich gewusst, dass es euren Toten waren, hätte ich nicht gemacht.
00:12:54: Ist so, das macht sich besser was kaputt
00:12:55: gemacht.
00:12:55: Wollt ihr mal sagen ist das für dich eine Entschuldigung?
00:12:57: Nein, das ist nicht Entschuligung, aber ich finde es so witzig wie sie aussagt, du sagst okay hätt ich gewusst Dass sie von uns sind.
00:13:03: Und dann kommt dann irgendwie so ein Absatz, Neustadt liegt da, bedeutet mir so viel!
00:13:07: Ihr seid immer für mich da... Wir haben Angst
00:13:09: dass du sie rausschmeißst vielleicht?
00:13:10: Ja aber ich schmarse keinen raus.
00:13:12: Also bist du jemand der viele Chancen gibt oder...?
00:13:16: Aber das ist doch die Sozialarbe, da geht's ja auch.
00:13:19: Man
00:13:19: muss nicht auch mal was setzen.
00:13:21: also gibt es keine Sanktionen wenn einer...
00:13:23: Es gibt ja Sanktsionen, es gibt ja... Hat er
00:13:24: den neu
00:13:24: gepflanzt?!
00:13:25: Ach
00:13:26: ja, doch.
00:13:27: Ja klar!
00:13:29: Du kannst jetzt machen was du willst und das passiert nichts.
00:13:31: Also Konsequenzen gibt es da.
00:13:32: Konsequenten gibt's ja einen echten Leben.
00:13:33: aber ich finde jetzt irgendwie so keine Ahnung.
00:13:35: lebenslängliche Verbote oder halt irgendwie ausschmeißen und du darfst nicht mehr wiederkommen.
00:13:40: Dafür stehen wir nicht da, genau da wollen wir ansetzen weil auch wir in unserem Leben machen ja Fehler und ich finde Fehler machen ist okay aus Fehler lernen ist viel wichtiger und gucken dass man dann irgendwie das reflektiert dass man das halt irgendwie nochmal einsetzt.
00:13:57: Und dann, wenn man das in Fehlern gelernt hat, dann haben wir doch was Gutes
00:14:00: klar.".
00:14:00: Wie viele Leute sind das?
00:14:02: Wenn du von mir mit deinem Team sprichst...
00:14:05: Also das Team ist insgesamt ...mit allen Drum und Drinnen so mit den Hauptdampflichen und der ÜbungsleiterInnen und Ehrenamtlichen sehen wir so um achtzig Personen.
00:14:16: Davon sind irgendwie glaube ich über einen drittel Iranes Ehrenamnt.
00:14:20: Dann vieler davon sind dann auch die ÜbungsteilterInnen, die quasi für eine kleine Aufwandsentschädigung arbeiten.
00:14:26: Und insgesamt sind wir jetzt seit diesem Jahr, weil wir also dieses Jahr das erste Mal in den Genuss von der Regelförderung des Jugendamtes kommen und die Finanzierung haben.
00:14:36: Sind wir insgesamt fünf hauptamtliche und sechs Werkstudentinnen?
00:14:41: Also die Basis, denen halt vom Jugendamt finanziert werden.
00:14:44: Den Rest finanzieren wir zusätzlich.
00:14:47: Wir haben noch drei weitere Werkstudientinnen und zwei Minijubberinnen, die wir dann durch Spenden, durch Projektanträge, Ja,
00:14:55: ich habe den UEFA-Preis gewonnen.
00:14:59: Den nennst du Champions League?
00:15:00: Habe ich gehört.
00:15:03: Wofür habt ihr ihn bekommen?
00:15:04: Wir haben ihn für unseren Einsatz bekommen.
00:15:06: also das Spannende in dem Ganzen ist der große Anerkennung überhaupt erstmal in die Auswahl zu kommen weil man kann sich dafür nicht bewerben sondern man muss ja nominiert werden und jedes Mitgliedstaat Der oder Verbandsmitglied von UEFA hat die Möglichkeit einen Vertreter aus ihrem Land zu schicken ins Rennen.
00:15:29: Und DFB hat sich für uns entschieden und das finde ich erstmal, dass ist eine enorme Anerkennung unserer Arbeit.
00:15:35: und dann muss man auch irgendwie noch ein paar Sachen dazu schicken, ein paar Unterlagen und dann ist es halt an den UEFA gegangen.
00:15:40: Also hast du nicht damit gerechnet?
00:15:42: Dass ihr denn... Absahnt oder du bist schon
00:15:45: überzeugt von dem machen.
00:15:47: ich habe auch große träum.
00:15:47: Ich würde ja auch ausgelacht vor sechs Jahren dass sie dann irgendwie zählt haben so was wir was wir vorhaben also von da ist schon die vision ist da und wie ich glaube wirklich an das was wir machen hat so der tue oder so.
00:15:58: aber
00:16:00: Das sind jetzt so rund fünf dreißig tausend euro, genau Was macht ihr damit?
00:16:05: Also du investierst sowas in Personal?
00:16:08: Ja,
00:16:08: weil für viele andere Sachen gibt es ja halt auch Fördertöpfe oder SpenderInnen.
00:16:13: Andere Sachen könnten sein Fahrräderbälle?
00:16:15: Fahrrädabelle
00:16:16: oder so, weil kann viele Fördermittelgeber sagen okay wir finanzieren Sachkosten und das irgendwie Sponsoren die dann weiß ich nicht Tore und Bälle.
00:16:28: Und was war ich ja nicht, was schenken wollen?
00:16:30: Was auch super ist!
00:16:30: Aber irgendwann mal müssen wir dazu kommen dass wir mit hundert Bellen Angebote machen mit Kindern spielen.
00:16:36: Und dafür braucht es das Mensch?
00:16:37: Dafür brauchen wir dann braucht manpower oder Frauenpower.
00:16:41: Dafür brauchst du halt Personal und dann machen wir wirklich fast ein zu eins durch suchen uns halt Personen die dann weiter bei uns wo der Team ergänzen können oder halt aus dem Team Aufsteigen können, als jemand erinnertlich ist oder Praxissemester bei uns gemacht hat.
00:16:57: Und bauen dann das quasi da auf und dass die dann als Werkstudentinnen arbeiten können.
00:17:03: Weil es geht auch wieder um darum, dass man mit so einer Person wie eine Werkstudentin zwanzig Stunden pro Woche jemanden hat der die Angebote macht.
00:17:11: Und dann reden wir wieder über Beziehungsarbeit, darüber Nachhaltigkeit und reden nicht von verschiedenen Personen.
00:17:16: Die haben mal die Woche vorbeikommen um was machen.
00:17:18: Ich glaube
00:17:18: auch wenn man Praxissemester macht und dann irgendwann ist das vorbei es lässt einen doch wahrscheinlich nicht los was man in den Monaten bei euch an Eindrücken sammelt und auch an Bedeutung für die Kinder.
00:17:28: Genau!
00:17:33: Irgendwie schafft zu verlängern oder FSJ.
00:17:35: Wir haben jetzt auch das erste Mal zwei FSJ-Innen dieses Jahr gehabt und... Sind
00:17:40: das zwei Jungs, zwei Mädels?
00:17:42: Eine junge Frau und
00:17:43: ein junger Mann.
00:17:43: Deshalb hast du auch gejendert.
00:17:45: Guck mal!
00:17:45: Du sprichst, hast mir gerade erzählt wieviel Sprachen ne und dann noch Deutsch und dann nochmal gendern.
00:17:49: also Das machst du wahrscheinlich auch aus einem bestimmten Grund.
00:17:53: Ich finde wir sind ja so sozialisiert wie wir sozialisiert sind und vieles davon war vielleicht nicht richtig.
00:17:59: Und dann geht es auch darum, dass man das auch nochmal reflektiert.
00:18:03: Dass man's erkennt und dass man besser wird.
00:18:06: Ich glaube allen hat ja bei dir auch ein paar Sachen hier erwähnt.
00:18:09: aber grundsätzlich ist so viele Menschen kommen jetzt irgendwie zu Worten oder Zehen vieles und wir stellen fest, jo stimmt!
00:18:18: Das war nicht so und wir haben alle nicht mitgenommen und fühlen sich alle nicht gesehen angesprochen und ich gebe mir Mühe soweit es geht natürlich auch aus Überzeugung und dann schauen wir, dass wir alle mitnehmen.
00:18:32: Weil das ist halt so die Haltung, weil ich möchte ja auch mitgenommen werden.
00:18:34: Woher kennst du aller Diener überhaupt?
00:18:36: Und wie lange schon?
00:18:37: Ich glaube, in
00:18:37: der Geschichte.
00:18:39: Ach, ich glaube, im Jahr Ninzehn, fünfneinzig.
00:18:41: Also sehr früh.
00:18:42: Sehr früh also durch ... Weißte was, Soundgarten oder irgendwo auf dem Konzert... Auf jeden Fall durch Musik, durch Jugendbegegnungen und seitdem sie noch befreundet.
00:18:54: Lange Freundschaft, wenn man jetzt ... Ja auch
00:18:56: über die Zeit gehalten hat.
00:18:57: Auch in der Zeit wo ich in Amerika war.
00:19:00: Toll!
00:19:01: Die Ehrenamtlichen da sind auch Rentner dabei?
00:19:04: Wie alt ist so der oder die älteste?
00:19:07: Der Älteste ist Hilde, ein bester Mann.
00:19:09: Sechsundsiebzig.
00:19:11: Sechsundsibzig und das ist seit dreizehn Jahren bei der Nordstadt-Liga.
00:19:16: Nordstadt Gewichts am Nordmarkt geboren aufgewachsen.
00:19:21: Dann eine wirklich gute Karriere gemacht bei einigen Sportausrüstern Und dann in der Rente gegangen, engagiert sich bei uns bei den Nordscher-Liga.
00:19:30: Wie
00:19:30: ist er darauf gekommen?
00:19:33: Das musste er eigentlich erzählen.
00:19:34: aber sein klassischer Spruch ist so als in die Rente ging es hat er die Option entweder geht er zum Malkurs und seine Frau da engagiert sie sich irgendwie in der Nordschersliga.
00:19:41: Dann
00:19:42: hat das sich für euch
00:19:43: entschieden!
00:19:44: Aber die haben ja... Die mussten ja darauf reagieren.
00:19:47: und dann haben wir glaube ich vor zwei Jahren hatten Ja, fragen mich jetzt nicht welcher Jahrestag.
00:19:52: Das war auf jeden Fall auch Hochzeitsach.
00:19:54: Dann haben wir den Mal nach Zahlen geschenkt und damit endlich mal auch diese Mahlkurs abgeschlossen wird.
00:19:59: Und dann haben die ganz einfach so eine Notre-Dame Legogne Schwarzgeil bekommen aber... Ach schön!
00:20:03: ...aber
00:20:03: sie müssen es trotzdem mahlen.
00:20:05: Gut, warum auch nicht?
00:20:06: Ihr macht ja auch nicht nur Fußball, ihr macht ja Bildungsangebote usw.
00:20:10: Und kann so ein Sechsen-Siebzig hast du gesagt?
00:20:13: Kann er mit Kindern dann noch genauso sind?
00:20:16: Kinder lieben ihn.
00:20:17: Natürlich spielt das alter in der Rolle, aber Hilde ist so dass es sich auch auf vieles anders und der liebt das einfach.
00:20:27: und dann was er kann wo er auch ... die Möglichkeit auch so gesundheitlich mitzumachen.
00:20:35: Aber trotzdem Kinder lieben.
00:20:36: und wie gesagt, Kinder kennen ihn.
00:20:38: Wir haben Jugendliche, die vor zehn Jahren bei ihm gespielt haben und jetzt immer noch spielen und ihn kennen und ihn feiern.
00:20:44: Und jedes Mal wir irgendwas auf Social Media machen, wo er gepostet wird.
00:20:49: Dann schreiben alle Hilde ein bester Mann, hilde auf die Eins.
00:20:53: Schön ist das bestimmt.
00:20:55: Auch nicht, dass man das falsch versteht.
00:20:56: natürlich können alte Menschen und junge Kinder besonders gut miteinander.
00:21:00: aber ich glaube, dass bei euren Kids auch andere Herausforderungen nochmal Alltag sind.
00:21:06: die Kinder in der Nordstadt wachsen auf mit jeder Weis da ist Drogenhandel die wissen vielleicht was da vertickt wird wo man das kriegt wo man besser nicht hingeht und das unterscheidet sich auch komplett von dem Leben wie ich groß geworden bin im Dortmunder Süden wo mir sowas bis heute nicht begegnet.
00:21:24: Ja, aber das finde ich so halt... Das ist was ich meine.
00:21:26: So dass ja man vorgesagt ist eine Frage der Haltung und dann ist es egal wer du bist woher du kommst was du für den Background oder Vordergrund hast oder wie auch immer.
00:21:34: Es ist eine frage der Haltung wie du in diesen Kindern begegnest was du da machst.
00:21:38: also wir haben wirklich eine einzige Vorsetzung bei uns mitmachen zu können.
00:21:43: Du musst wirklich daran glauben das ist das was wir machen zum gute der Kinder Jungs die dieser Stadtteil ist und dementsprechend unsere Stadt.
00:21:51: Aber vor allem hier im Stadtteil weil sonst brauchst du nicht kommen, also wir brauchen keine Menschen in irgendwie ihre Stunden da schieben und einfach mal da was machen.
00:21:58: Deswegen ist auch hier mit unseren Klamotten.
00:21:59: die muss man sich verdienen.
00:22:01: Die kriegt man dann umsonst aber das kann man sich an ihr Problemes verdienen wenn man sich für die Kinder engagiert.
00:22:06: Kinder sind die besten lesegerittete Welt.
00:22:09: Kinder wissen wie du vor denen stehst egal ob du Deutsch sprichst oder kein Deutsch sprachst oder du weißt nicht was... Also läuft ja ganz viel durch eine nonverbale Kommunikation und die merken wirklich ob dass ernst meinst?
00:22:21: Oder nicht.
00:22:21: Und dann ist auch das Alter egal, dann ist alles egal.
00:22:23: Wenn es wirklich mit den Ernstmals und denen die Aufmerksamkeit gibt und sie wahrnimmst so wie sie sind, dann is einiges möglich.
00:22:34: Apropos Stunden schieben?
00:22:35: Einer musste mal Stunden schiben bei euch Karim Adeliemi.
00:22:37: Sozialstunden waren das oder nicht?
00:22:40: Es war ein bisschen der Besuch, ein Kick!
00:22:43: Aber ist er mehrmals gekommen?
00:22:45: Wie lange
00:22:45: war er da?
00:22:46: Also dazu gibt es dann so ein YouTube-Video.
00:22:48: Der war halt, der war so ein paar Stunden dann bei uns da und hat dann so einen Kiddies gekickt, hat den Kiddies Trikots geschenkt, hatte so ein bisschen Zeit mit ihm verbracht, hat eine Möglichkeit ihn kennenzulernen.
00:22:58: und ich finde so halt auch nicht jeder kann sagen kann dass er sie gegen Karine die ihm Fußball gespielt haben.
00:23:05: Hast
00:23:05: du da sofort zugesagt oder hast du dir das kurz überlegt?
00:23:08: Also am Ende des Tages alles was wir hier machen Zum Wohl der Kinder Jugendlichen.
00:23:14: Und dann diese persönliche Anstellung zu vielen Sachen, unabhängig von den Nordsteinliga... Es geht immer darum was ist gut für Kinder und Kinder Jugendliche?
00:23:23: Und auch für dieses Stadtteil.
00:23:24: also ob ich das jetzt persönlich gut finde oder nicht, es geht nicht um mich!
00:23:28: Das ist halt auch die ganze Zeit bei den Nordsteigen, sie geht nicht nur um uns, sondern um Kinder.
00:23:32: Wenn die Kinder dann halt hier sehen können müssen so ganz große Augen, alle wirklich durchgedreht als er dann rauskam.
00:23:39: Und dann halt wirklich noch die Möglichkeit zu haben mit ihm zu kicken oder gegen ihn zu kücken oder halt mit ihm quatschen und sehr viel zu machen.
00:23:50: Ganz viele große strahlende Kinderaugen meiner Emre war auch bei uns.
00:23:54: Aber der hat nichts verbrochen, ne?
00:23:56: Der war freiwillig da.
00:23:57: Ja, der hatte irgendwie so die Wasser mit Glücksspielsamen, die glaube ich, dreihundertfünfzig Burger mitgebracht und haben dann ganz viele Kiddies auch glücklich gemacht.
00:24:04: Aber das meine ich ja, diese Momente zu schaffen.
00:24:06: Eddin war ja öfters da.
00:24:09: Also jetzt ist er in Spanien aber wo er noch irgendwie hier war, hat sich durch mal auch einen Platz und hat den Krieg zugeguckt und Tipps gegeben.
00:24:21: Sonst weiß ich was es heißt.
00:24:23: Das sind die Momente, wo du die Möglichkeit hast den Kindern das zu schenken.
00:24:27: Und das sind diese Momenten, wo sie sich die Kinder ja lang später dann auch... darüber freuen oder sich daran erinnern.
00:24:35: Ich bin schon ein bisschen länger hier und ich treffe auch die alten, die Jugendlichen, die jetzt älter sind, die früher dann damals bei uns waren und reden immer noch über das erste Stadion.
00:24:47: Damals war das gar nicht die Kooperation mit dem BVB sondern da haben wir sie mal so an die Karten gekommen in den Stadien gegangen.
00:24:52: Oder ich habe letztens mit einem Sohn von jemandem der früher bei mir gekickt hat.
00:24:59: Und der redet immer so.
00:24:59: Sein Vater redet ja immer darüber, wie toll das war und freut sich das dann halt sein Sohn jetzt auch bei uns kickt und ...
00:25:06: Tja, unendlich viele Geschichten schon geschrieben worden eigentlich über die ganzen... ...von zwanzig Jahre, die das jetzt sind.
00:25:11: Du bist ja auch schon BVB-Fan lange bevor du wusstest dass du irgendwann mal in Dortmund lebst oder?
00:25:17: Wie hast du vom BVW so mitgekriegt?
00:25:19: dann in deiner Heimat in Bosnien damals?
00:25:22: Ja, damals war es nur Jugoslawien.
00:25:23: ne und dann damals gab's den UEFA Cup oder Pokal der Landespokal-Sieger.
00:25:30: Und ihr lasst mich nicht liegen, sieben Nachts, acht Nachts.
00:25:32: Ich hatte Bruder Dortmund gegen Wörlischen Moster gespielt und da hat er, das war dann irgendwie ein Problem, so eine Family Tree oder muss man es aufzeichnen?
00:25:43: Der Bruder von dem Ankerherdeten Onkel... Der ist vor vierzig Jahren, oder von fünfzig Jahren.
00:25:48: Man handelt sich erst die Versteuerung aus wie der ist nach Dortmund gekommen als Gastarbeiter und hat dann die Gastro an dem Tennisclub Antarre betrieben.
00:25:57: So direkt neben der Fußballakademie jetzt hier.
00:25:59: Und früher war das aber der Platz für den Profis.
00:26:01: Da gab es ja ganz viel Verbindung zum BVB seinerseits.
00:26:05: Ich kannte so Borussia halt nur aus dem Fernseher oder von den Spielen und dann kam er runter mit dem Spiel auch in Bosnien zu gucken Wo machte halt so Pizza bei uns in Berlin-Luka und dann schenkte meinem Cousin dann halt komplette Club vom BVB, so damals noch mit Conti und so alles.
00:26:22: Und ich bekam dann halt ein Poster von BVb und den Wimpel.
00:26:25: Von BVw und das hinkt bei mir im Zimmer, im Kinderzimmer in Bosnien.
00:26:39: In der Fans-Szene aktiv war, dass man sich damit auseinander gesetzt hat und wir hatten eine Zeichschrift.
00:26:44: Eine Fans-Zeichschrift.
00:26:45: Eine Fan-Serie wurde dann auch Fotos abgebildet worden von verschiedenen Fans.
00:26:49: Und da kamen so die ersten Bilder von der Südtribüne.
00:26:51: ja und dank dem Aussie sind wir halt auch in Dortmund gelandet.
00:26:55: Und hast du den Wimpel noch?
00:26:57: Konntest du nicht mitnehmen?
00:26:58: Wir haben viele Sachen.
00:26:59: Ich bin mit deinem Koffer rausgekommen.
00:27:02: Von daher so viele Sachen...
00:27:04: Könntest Du das überhaupt selbst entscheiden?
00:27:05: Ich meine gut, du warst schon Teenager ne?
00:27:08: Also ich war sechzehn drei Viertel, als wir nach Osnien verlassen haben oder mehr oder weniger verdrehen wurden.
00:27:16: Ja eine Wahl gab es ja wahrscheinlich nicht?
00:27:18: Naja also unsere Stadt wurde dann halt so sehr besetzt zum Anfang des Krieges und das war's und dementsprechend ging.
00:27:26: von mir kam dann so der Punkt dass es nicht mehr möglich war kann man immer mal sofort Kurz vor dem Beginn oder so, hat dann ein Job verloren.
00:27:34: Papa nachher später, Papa rausgefahren und war zwar mal in so einem Arbeitslager.
00:27:39: Viele Sachen, die einen Krieg mit sich bringt.
00:27:43: Und dann kam hier der Punkt, dass das halt ... War die Frage, gehst du da bleibst?
00:27:48: Wenn du bleibest, weißt du, was da passiert.
00:27:51: Dann gab es ja auch eine ... Ich weiß nicht, wie das nennt, Ausreisungsberuch.
00:27:59: Muss ich anmelden, abmelden und dann muss er da und dann ... Mit dem Bus sind wir dann zur Grenze gefahren, da gab es einen Tausch und wir durften ja nur so ein Koffer mitnehmen.
00:28:10: Und trotzdem in der Grenze wird er auch noch mal kontrolliert, ob du was dabei hast und wenn jemand etwas gut empfohlen hat, dann du dir das weggenommen.
00:28:21: Hat wurde beklaut?
00:28:23: Oder was wurde ... Du hattest die Familie gespendet!
00:28:27: Ja, es ist ein Kriegsstory.
00:28:29: Da ist vielleicht auch nicht der Ort und Platz dafür... Aber
00:28:32: das gehört schon dazu zu der Geschichte?
00:28:35: Du kanntest aber das Ziel!
00:28:36: Du wusstest, dass wird Dortmund
00:28:37: sein?!
00:28:38: Genau weil wir hatten ja die Einladung von dem Aussie.
00:28:42: Also quasi da hat er für uns gebürgt, dass wir dann hier in der Dortmund kommen können Und auf uns haben dann die Unterlagen in Grazien-Sagel gewartet.
00:28:50: Das heißt, wir müssen es nur bis nach Sagel schaffen Und dann halt quasi an der Frontlinie gab es diesen Tausch und dann bist du zu der UN-Zone gekommen, da waren so eine Paläne aus Nepal.
00:29:02: Also eine UN-zone oder so ein Campo oder so.
00:29:07: Und als wir dann von den kroatischen Soldatenpolizei kontrolliert und dadurch dass man die Papiere hatte für Weiterreise, auch wieder umzahlen ... weil du musst immer zahlen!
00:29:20: Du musst zahlen, damit du rauskommst.
00:29:23: Du musstzahlen, dass damit du Sachen mitnehmen kannst und muss zahlen damit du weiter kommst.
00:29:28: Und dann musste man halt irgendwie auch Transport organisieren.
00:29:32: Und da sind wir dann.
00:29:33: von da bis nach Sargreb kommen waren sieben Tage in Sargrep.
00:29:36: Pässe erledigt also halt quasi alles fast so und dann deutsche Botschaft und dann achter März.
00:29:43: Deswegen feiert meine Mama an den acht März nicht mehr.
00:29:47: Und am vierzehnt März sind wir in der Dorken gekommen damals zu dem alten Busbahnhof Jetzt wurde Fußballmuseum, was?
00:29:52: Ja.
00:29:54: Ich weiß nicht, welcher Tag das war... Auf jeden Fall waren Nachmittag, es war irgendwie die sechseinzwanzigstunden Busfahrt aus Kroatien und war so geregnet und Telefonzille und dann Tantel und Unklang gerufen, sagen sie wir sind da und haben sich abgeholt, dann haben wir dann hier angekommen.
00:30:12: Und wie viel Zeit ist denn vergangen bis du wusstest, wie's weitergeht?
00:30:17: also du warst Gymnasialschüler Und dann hast du ja wahrscheinlich, ich würde dich jetzt voraussetzen gedacht so geht das jetzt auch weiter weil du warst ja ein guter Schüler und Fremdes Land.
00:30:28: Es ist so.
00:30:28: es kann es schwierig darüber zu reden.
00:30:32: also zuerst habe ich wirklich gedacht so dass weiß ich nicht die Welt was dafür tun wird dass dann meine aber das haben wir im Krieg auch gedacht.
00:30:42: Also ich glaube bin ich auch schlafen gegangen hab gedacht so ich werde aufwachen und das war jetzt alles in so einem Arktraum.
00:30:48: Und morgen ist die Welt dann irgendwie anders und wir gehen zurück zur Normalität.
00:30:52: Nee, aber der Krieg wurde eine Normalität... ...und dann auch als wir hierhin gekommen sind hatte ich wirklich das Gefühl oder die Hoffnung oder wie auch immer dass man ein paar Monate hier bleiben wird.
00:31:04: Also ich bin nicht gekommen in Deutschland zu bleiben sondern es ging darum halt einfach das Leben zu retten erstmal und dann irgendwie zu gucken so okay kriegt er irgendwann vorbei sein?
00:31:12: Wir gehen dann zurück in unsere Heimat oder halt in unserer Stadt Und machen das, okay wurde ein paar Jahre später beendet aber wir könnten nicht zurück da woher kommen.
00:31:20: Sondern wir hätten dann irgendwo anders hingemusst.
00:31:22: und dann schießt wieder da und hast wieder nichts.
00:31:23: Dann fängst du wieder von vorne an umsonne.
00:31:26: Das was du hier mit der Schule ansprichst oder so halt.
00:31:28: ja ich war zehnte Klasse Gymnase im Borstein.
00:31:30: also denkst ok ich bin im Krieg auch zur Schule gegangen, wo es ging, wo's möglich war und dann kommst du hierhin und dann wirst du runtergestuft.
00:31:39: Ich sag mal so, ja keine Ahnung bis sich den drei Viertel bist nicht mehr schuflichtig.
00:31:45: Roton war wirklich die Baustelle.
00:31:47: und dann kommt er wieder um dieser Neutschatten Spiel weil ein paar Tage nachdem wir hier in Dortmund gelandet sind über die Ja mein Cousin uns an irgendwie Bekanntschaften die es schon mal irgendwie hier gab weil das ja mein Cusin ist zwei Jahre vorher gekommen Und Tante und Ocken, ja.
00:32:04: Der hatte
00:32:04: schon ein Netzwerk?
00:32:06: Ja, also bisschen so hart... Wo
00:32:07: geht man hin?
00:32:08: Wir sind hier im Hafen und Schützenstraße da wo jetzt Rewe ist, da war früher bursches Café.
00:32:14: Also irgendwie das glaube ich Griechisches aber dann später halt das Bussen übernommen.
00:32:20: Da habe ich es da hingegangen und hab da irgendjemand anderen kennengelernt der sagt so hey pass auf!
00:32:24: Ich kenne da so meine Schwester war auch in Hachenei gibts ne Schule.
00:32:28: An der Schule gibt es eine Vor- oder Ausländerklasse.
00:32:31: Da war nichts mit Willkommensklasse, sondern ... Und da kann zu hingehen.
00:32:36: und dann sind wir dahin?
00:32:39: Weiß ich nicht.
00:32:40: Mitte April?
00:32:42: Keine Ahnung!
00:32:43: Man muss ja vorher erst mal anmelden und Aufenthalte klären was nicht geklappt worden ist weil wir eine Duldung bekommen haben und die Aussetzung der Abschiebung.
00:32:53: Also
00:32:54: eigentlich immer wieder... Nein, also gar nicht so herzvollkommen und du kannst jetzt hier bleiben.
00:32:59: Wir gucken
00:32:59: mal wie lange du bleiben kannst.
00:33:00: Sondern eher die Aussetzung der Abschiebung und zwischen drei bis sechs Monate wurde das ausgestellt und dann musstest du sich... Die Abflüsse meiner Eltern wurden nicht anerkannt, meine Mama ist Juristin, mein Papa ist Diplom-Ingenieur, es wurde alles nicht anerkannt.
00:33:15: und dann könntest du auch auf Arbeitserlaubnisantrag stellen.
00:33:21: Aber das musste immer so ... und dann Arbeitsjahr bis zweimal nur so gültig, wie dein Aufenthalt gündig war.
00:33:27: Oder dein Wiesum oder wieder immer Duldung.
00:33:29: Und da musst du immer so sechs Wochen vorher beantragen,
00:33:32: d.h.,
00:33:33: wenn du drei Monate bekommen hast, dann musst du nach anderthalb Monaten schon wieder
00:33:37: ... Drehtür eingebaut, kannst
00:33:39: du immer wieder?
00:33:39: Ja mehr oder weniger immer, auch bei der Ausländerbehörde oder hier beim Arbeitsamt.
00:33:47: Damals Arbeitsamt Und dann irgendwie zu gucken, das hat ein bisschen gedauert.
00:33:52: Dann war ich nicht so hier und dann kennengelernt.
00:33:54: Da haben wir nach Hachenei gegangen.
00:33:56: Damals gewerbliche Schulen vier.
00:33:58: jetzt frage mich berufskulich... Ich weiß nicht wie das heißt.
00:34:01: Und da saßen ziemlich prominente Mitschüler bei dir?
00:34:04: Ja
00:34:05: genau!
00:34:06: Als man aufgenommen wurde, als Gastzuhörer... Das war das erste Wort auf Deutschlands gelernt habt.
00:34:13: Gastzohörer.
00:34:13: Schick.
00:34:18: Ja, ich war, ich bin zu spät gekommen.
00:34:19: Dann dürfte ich nicht normal an einen
00:34:23: Unterricht
00:34:23: teilnehmen und darf aus Gast sitzen.
00:34:26: Und Ibrahim Tanko war bei mir.
00:34:29: Oder ich bin eigentlich zu ihm in die Klasse gekommen?
00:34:31: Borussia damals im Conti-Trikot noch?
00:34:34: Ja das waren auch Contis.
00:34:35: Das ist ja auch irre
00:34:37: ne?
00:34:37: Ja es ist ja, wenn's witzig ist da ist mein Rahmet der Opa also mein Verstorbener Großvater auch Ibrahim heißt.
00:34:46: Und dann war das zwar noch so witzig.
00:34:48: und ja, jetzt zusammen beim BVB auch nochmal wieder Kontakt.
00:34:55: Wenn wir abkürzen du hast bei der VW eine Ausbildung gemacht und kurz darauf hieß es aber auch bleiben kannst du trotzdem nicht und du hast dir dann Amerika ausgesucht bis nach Pittsburgh?
00:35:05: Genau!
00:35:06: Aber nicht kurz danach sondern schon mittendrin in der Ausbildung also quasi in der Erstmal die Ausbildung an sich.
00:35:13: Ich habe mich beworben, Einstellung testen zwei Gespräche.
00:35:18: wie auch immer ich darf die Ausbildungen anfangen.
00:35:20: Dann gehe ich um Vertrag zu unterschreiben.
00:35:22: brauchst du Arbeitzulaubnis Gehe zum Arbeitsamt.
00:35:24: Arbeitsamt sagt ne ne ne erst deutsche Kinder in der Europäischen Union dann Marokko Türkei und Polen wir auch immer und Bosnien ist irgendwie da um die Ecke.
00:35:32: Dann seid ihr dran.
00:35:33: Da gehe ich mit der Info wieder zurück zur VW.
00:35:35: also kann ich dich tun mir leid wie kannst du nicht?
00:35:39: Telefon angerufen.
00:35:40: Dann habe ich gesagt, da gab es irgendeine Anstellungstheise und so viele Leute.
00:35:43: Okay alles klar!
00:35:45: Da waren auch alle möglichen Kinder dabei, alle Nationen.
00:35:48: Okay darf er dann?
00:35:49: Ich habe einen Arbeitsjahr mit den fünf Jahren bekommen.
00:35:51: Und nach dem zweiten Lehrjahr direkt wo das Friedensabkommen unterschrieben worden ist, hieß es okay Todesleid Zeit zu gehen.
00:36:02: Und dann bin ich wieder zu Freue Wege gegangen.
00:36:04: Ich war glaube ich, ich bin der einzige zu wie das so oft in der vierten Etage war Meine Personale, damals Blaumann.
00:36:10: Und dann hieß es ja okay.
00:36:12: und dann hat man wieder einen Kontakt zu der Ausbildung aufgenommen.
00:36:15: Dann hieß das okay Borstein wird Fachkräfte brauchen ich darf... Ich soll die Ausbildung zu Ende machen und ich durfte da meine Drana-Biere ausbildung zu ende machen wurde auch in Ruhr gelassen so bis Ende der Ausbildung.
00:36:27: und diese Grunde wo dann halt quasi ich meine Ausbildung abgeschlossen habe finde ich das auch hier mit wieder mit Duldung und wieder so dieser Drohung dass man das Land verlassen muss, dass man abgeschoben wird so wie alle anderen.
00:36:40: und dann hat er es schon angefangen so halt in den paar Jahren zu passieren im Umfeld von Familie, Freunden.
00:36:46: Dass man halt wie gestern verlassen musste.
00:36:48: und dann habe ich mich entschieden nach Amerika zu gehen weil ich könnte nicht da hin wo ich herkomme.
00:36:51: Nein das war ja keine Option.
00:36:54: Dann hast du studiert?
00:36:56: Ja
00:36:56: hab ich studiert
00:36:57: bis dann eigentlich länger in Amerika gewesen, neun Jahre als du bis dahin ja in Deutschland verbracht hast.
00:37:03: Und das trotzdem und nach all dem was du hier erlebt hast wie man dich eben nicht hat willkommen geheißen entschieden zurückzukommen und dich hinterher sogar einbürgern zu lassen?
00:37:15: Ja weil guck mal da muss man unterscheiden über Strukturen und über Gesetze oder Politik die zur Zeitung geherrscht hat.
00:37:26: und Menschen Und Mensch habe ich geliebt, und Stadt hab' ich gelIEBT.
00:37:29: Und Robot ist zuhause!
00:37:31: Oder das neue Zuhause was man sich einfach so nicht aufgebart hat... Das hat auch gedauert, haben wir von dir auch gesprochen?
00:37:35: also ich dachte wie gehen zurück und dann gehen wir da und dann hast du festgestellt okay du kannst nicht zurückgehen.
00:37:38: So dann baust du halt ein neues Zuhauser auf und lernt es auch paar Leute kennen und feierst das was irgendwie hier was hier ist.
00:37:49: aber das war meine Entscheidung.
00:37:51: Also ich meine ich bin zuerst nach Bosnien und habe dann habe ich ja in Bosnian gelebt weil ich habe auch das gebraucht Weil ich war ja fünfzehn Jahre lang nicht in Bosnien aufgrund der, was da passiert ist.
00:37:59: Und Amerika ist jetzt nie gerade um die Ecke und da heißt es auch nicht so dass du jetzt irgendwie drei Tage Urlaub hast.
00:38:06: Also das erste mal wo ich zurück nach Deutschland kam waren ... Ich hatte fünf Tage Urlaube und zehn Tage unbezahlt.
00:38:13: Das heißt ich musste mich komplett unbezahlten.
00:38:16: Dann kommst du zurück.
00:38:17: Erst mal einen Monat kein Geld, ne?
00:38:19: Das musst du ganz viel sparen damit du dann halt sowas machen kannst.
00:38:23: und die Karten waren auch teuer.
00:38:24: Also die Flugtickets... Ja!
00:38:27: Und ich wollte mir hier was... das war meine Entscheidung.
00:38:29: In Amerika war das die erste Entscheidung, die ich selber getroffen habe wo ich hin möchte.
00:38:34: Da hat keiner entschieden so Ich muss weg sondern ich habe entschieden wo ich ihn möchte.
00:38:39: Und dann macht das dann halt anders.
00:38:45: Das, was das ausmacht.
00:38:45: Dass ich dann deinen Wille, so was wie es geht, irgendwie auch zu sagen okay, ich gehe dahin... Ich kreiere mir eine solche neue Leben hier und mach das, muss aber wieder nochmal neu aufbauen.
00:38:56: Also so ist das nicht!
00:38:57: Als ich zurückkam, die wirklich kaputt lachen.
00:38:59: Meine Schwesterler hat sie immer noch kaputt.
00:39:01: Weil ich habe Deutsch vergessen gehabt.
00:39:02: Ich hab die ganze Zeit im Englisch gesprochen.
00:39:05: Und dann das ein bisschen Deutsch, was ich gesprochen habe.
00:39:07: Es kam so richtig schlimm mit dem krassen amerikanischen Akzent.
00:39:10: Ein Döner, bitte!
00:39:12: Ich wollte nicht mal was essen und so, bitte bestell du sagst.
00:39:14: Du kannst doch Deutsch?
00:39:15: Also ich konnte lesen, gar kein Problem.
00:39:17: Und schreiben aber die Aussprache war noch irgendwie noch richtig amerikanisch.
00:39:21: Ja und dann halt mittlerweile ist das jetzt nicht mehr...
00:39:24: Aber echt total treffen, dass du deinem Jugendamt gelandet bist.
00:39:27: eigentlich also war das der Antrieb zu sagen, ich kümmere mich jetzt so, ich mein du sag's ja selber, du kannst nicht die ganze Welt jetzt verändern, aber das was deinen Einsatz betrifft Das war dir das ein Anliegen, dass du da bei den Kids dann einen Einfluss hast?
00:39:41: Ich glaube schon.
00:39:41: Also ich fahre erst mal bei der Arbeit im Wohlfahrt und begleit mir ihre Geflüchtete.
00:39:50: Und dann habe ich auch gesagt okay, das ist eigentlich cool aber es ist auch gut.
00:39:54: Aber ich will mich nicht reduzieren auf... Ich bin um Flüchtlinge geflüchtet sondern es geht um wir helfen allen Menschen und machen was für die Mensch, für diese Stadt.
00:40:03: Und da gab es in München auch zum Jugendamt zu wechseln und dachte ich, okay so ist das auch spannend.
00:40:09: Auch für die Stadt zu arbeiten, die ich vorhin nicht haben wollte ne?
00:40:11: Und weil sie es von angesprochen weiß ich nicht.
00:40:13: Ich sehe mich jetzt aus vielleicht im Positin Trojaner der versucht ein System von innen zu verändern oder halt auch mal auf die Sachen hinzuweisen gucken wie man das besser zu gehen und wieder auch gesehen zu werden anerkannt zu werden auch die Stimme vieler Menschen die oder viele junge Menschen sich hier leben stärker machen an gewissen Positionen.
00:40:33: Mittlerweile sehr gut gelungen.
00:40:36: Manchmal suchst du einen Job, manchmal findet dich der Job selber und das ist mittlerweile glaube ich das was sich ... Was mit Nordscholiger passiert ist.
00:40:44: dass Nordscholliger mich irgendwo gefunden hat war das witzige war da weil ich musste noch mal hier studieren und mein Studiumabfluss war Integration und Fußball am Beispiel der Nordschalliga.
00:40:56: Und es war vor dreizehn Jahren, vierzehn Jahren.
00:40:59: Da wurde gar nicht irgendwie darum ging so... im Willissen träumen, dass man irgendwie sowas hier aufbauen möchte.
00:41:06: Es war ein Praxisbeispiel in der Betschau und habe dann auch darüber geschrieben.
00:41:13: Das
00:41:14: ist immer
00:41:14: witzig!
00:41:14: Kommt man immer wieder an die Orte zurück weil du ja gesagt hast Busbahnhof wo jetzt das DFB-Museum ist?
00:41:20: Jetzt bis zu sechs Jahre lang oder sechseinhalb Jahr lang in der Rolle als Kopf der Nordstadtliga Und es gibt einen Film, um den Nordschalligernen-Dokumentarfilm, der dann Premiere feiern wird im November an genau diesem Ort im DFB Museum.
00:41:38: Ja, mag du!
00:41:39: Schicksal!
00:41:40: Manche Sachen finden uns.
00:41:46: Glaubst du immer an das Gute und an Wunder oder bist du doch realistischer?
00:41:54: Also realistisch bin ich auf jeden Fall so.
00:41:58: Das alles was du gerade erzählt hast oder was ich jetzt erzählt habe, das waren keine Wunder.
00:42:03: also aber halt... Ich glaube schon so dass wenn du... Das mache ich eine Frage der Haltung und wenn die Sachen mit gutem Begegnis irgendwann wieder etwas Gutes dabei rauskommen.
00:42:16: Also das ist natürlich auch ein Weg zwischen durch mal auch Rückschläge nehmen muss und dass du dann halt, dass das vielleicht alles nicht so läuft wie du es vorgestellt hast.
00:42:23: Ist ja klar.
00:42:24: aber ich glaube wirklich daran.
00:42:27: Ich glaube, dass du da halt das und das versuchen auch in unsere Arbeit zu machen.
00:42:30: Aber auch im Alltag, ich glaube so, dass Du mit dem Routen Menschen begegnen sollst und dann guckst Du was dann zurückkommst.
00:42:38: Und dann gucken wir, dann handeln wir's aus oder so und gucken wir es weiter.
00:42:43: also ich glaub schon so Manche Sachen sind dann da und die Frage ist, was machst du daraus?
00:42:49: In deinem Leben ist auf jeden Fall ganz viel Eigenantrieb und eigene Initiative, die nötig war um dahin zu kommen.
00:42:56: Und dann muss das ja ein Kind mit dem Schicksal bei deinem Wort zu bleiben besonders mitbringen, um erfolgreich zu werden.
00:43:04: Die Nordstadtliga ist sicherlich ein Ort wo man viel Hoffnung auch herkriegt Aber am Ende ist ja doch noch mal jedes Kind dann sich selbst überlassen.
00:43:12: Also was gibst du den Kindern mit, wenn du merkst da is einer der will das auch und der weiß er hat schwerer als andere Kinder?
00:43:20: Also ich glaube erstmal was man den Kindern geben muss oder geben soll es die Aufmerksamkeit und auch mal wirklich auch aktiv zuhören und gucken was ist das, was möchte das kinden?
00:43:30: wie kann man so worum geht's denn überhaupt hier?
00:43:33: weil oft sind das sind das andere Probleme oder andere Herausforderungen als das, was sie gerade so vorsehen.
00:43:39: Man hat es geschlagen aber man hat ... Es ging nicht darum um den Ball oder um den Faus, sondern es war irgendwie etwas anderes, was dahintersteckt.
00:43:46: und dann halt irgendwie zu gucken, was man denn geben kann ist oder was man versuchen kann erst mal die versteckten Ressourcen diesen Kindern stecken, die vielleicht rauszukehlen zum Vorstand zu bringen.
00:44:00: Guck mal wir haben Das ist ja von angesprochenem Anfang Selbstorganisation und Verantwortung übernehmen.
00:44:06: Und wir spielen in verschiedenen Alterschufe, wir haben U-III so Wir hatten in den letzten Saisons zwischen fünf zwanzig bis dreißig Teams bei u-III.
00:44:15: Jedes Team ist so um acht bis neun Kinder.
00:44:19: Das heißt, wir reden über mehrere hundert Kinder die in der Lage sind sich selber zu organisieren, Verantwortung zu übernehmen, pünktlich zu sein, selber zu bestimmen wie sie spielen, wie sie heißen, wenn ihnen alles mögliche.
00:44:29: Das sind gar nicht versteckte Ressourcen die vielleicht nicht zu Forschung kommen in dem Alltag, im Schusystem.
00:44:37: Da lernt man das ja noch nicht.
00:44:38: Guck
00:44:39: mal ich bin das beste Beispiel.
00:44:40: so halt Schule wollte mich haben!
00:44:41: Also hätte man dann auch das System gehört Dann wäre ich nicht hier oder wäre ich vielleicht anders verlaufen?
00:44:47: So also einmal das und dann irgendwie zu zeigen so halt okay.
00:44:50: und da noch zu einer kennen wir haben schon so viele Kinder hier die mehrere Sprachen sprechen.
00:44:56: habe Ich mit Aladin drüber gesprochen als Deutschmann Mal die vierte Sprache
00:44:59: In
00:45:00: so einer Familie.
00:45:01: Ja, aber da sind nicht die Fans, die sprachen.
00:45:03: Aber wir reden hier über kognitive Fähigkeiten dieser Kinder drei, vier verschiedene Sprachen und das ist doch mega!
00:45:11: Und wenn du das siehst oder dass dann das möglich ist, dann zeigst du und dann zeige ich dir was die machen können, dass ihr es erreichen könnt.
00:45:19: Und dann muss man gucken, dass wir vielleicht diese positive Erfahrung, die Sie bei uns machen, diese Erlebnisse, das wir vielleicht mal kanalisieren... Zu den anderen herausfroren, die sie jetzt gerade haben und denen zeigen so okay du kannst schaffst zu.
00:45:30: Geht push.
00:45:31: Hier geht ein bestes Beispiel als Street Worker damals gearbeitet hat.
00:45:34: da hatte ich einen Jugendlichen der war glaube ich das zehnte Klass Hauptschulabschluss Und dann ging es darum dass er den wollten Job haben.
00:45:41: Dann haben wir eine Fast Food Kette.
00:45:43: Wollte ja nicht so viele Optionen zu dem Zeitpunkt.
00:45:48: Dann habe ich gesagt kommen wir schrauben Bewerbungen wie gehen dahinten geben die persönlich ab.
00:45:51: Wir haben das Auto gesetzt sind eingefahren haben die persönlich beim Manager abgegeben Alles mögliche.
00:45:57: Und dann hat der Absage bekommen, einen Halt für den Job und ich war richtig fertig!
00:46:02: Ich hab fertig.
00:46:02: so.
00:46:02: hey wir reden jetzt hier über ... Wir reden jetzt hinüber so Rocket Science, wir reden nicht über irgendwie
00:46:07: so... Wurde ihr denn begründet die Absage?
00:46:09: Nein
00:46:09: also kann man einfach so
00:46:11: ein Brauen nehmen.
00:46:11: Aber die haben gesucht?
00:46:12: Die haben
00:46:12: gesuchten.
00:46:13: Also meinst
00:46:13: du sie sind wie Frau Schall?
00:46:14: Wir haben es aufhören, also gab's einen Rumpfer und wir haben uns da drauf beworben.
00:46:18: So und dann war ich richtig fertig Und er sagt zu mir, ist nicht schlimm.
00:46:24: Dank dir trotzdem!
00:46:24: Du warst der Einzige, der an mich geglaubt hat.
00:46:28: Mir geht's schlecht und er baut mich auf... ...und er hat da eigentlich eine Absage gekriegt.
00:46:32: Jahre später hat er mehrere Läden, Familienbetrieb eröffnet,... ...auch Dörnerladen, so mehrere davon.
00:46:44: Dann denkste ich so, ey!
00:46:46: Vielleicht war das ein Schlüsselmoment?
00:46:48: Weiß ich nicht aber halt... Ich finde, er war nicht gut genug für eine Fastfood-Kette als normaler Mitarbeiter und ein paar Jahre später managte ja so mehrere Familienleden.
00:47:05: Gibt es denn auch Beispiele wo du sagen musst okay dem kann ich nicht helfen oder da habe ich mehr drin gesehen?
00:47:14: der schmeißt sein Leben weg oder sie hat es nicht erkannt, wozu sie eigentlich in der Lage seien könnte.
00:47:21: Ja
00:47:21: klar, das gibt auch so... Es ist jetzt nicht so, dass wir hier Milco-Worker sind und irgendwie das man zaubert oder so.
00:47:27: Das ist diese Realität, wo man auch weiß, wo die Grenzen sind.
00:47:31: also wie ich das sage, was ich meine?
00:47:32: Ich kann die Welt nicht verändern aber wir können ja alles Mögliche davor tun und das mal nicht!
00:47:37: Also es hat auch super lange für mich gedauert wenn man tagtäglich damit konfrontiert wird Und guckt, und guckt ja so die Lebensunstände um irgendwie was da so passiert.
00:47:49: Du kennst diese Potenziale aber die werden nicht abgerufen oder wie auch immer das Leben passiert.
00:47:53: Das macht das auch etwas mit uns, mit einem.
00:47:56: Aber für mich ist es so wichtig dass ich kann mich im Spiegel anschauen.
00:48:01: Ich kann sagen ich habe alles Mögliche in meiner Macht getan dazu helfen Oder daran zu setzen oder zu unterstützen.
00:48:08: Manchmal kommt's an der Grenze manchmal sind gesetzliche Vorgaben Manchmal wollen das einfach den Menschen nicht.
00:48:14: Das muss man auch akzeptieren.
00:48:16: Weil wir reden hier, soziale Arbeit ist ja Hilfe zur Selbsthilfe und Empowermentansatz und alles.
00:48:23: Und wenn die Person das nicht will, also Zwang bringt doch keinen weiter.
00:48:27: Dass man so ein bisschen versuchen kann anzuschieben und rauszukäzeln zu schauen ob es funktioniert oder nicht.
00:48:35: Also ich habe immer noch Leute, die leider jetzt seit Jahren hier sind acht, zehn Jahre und fünf Jahre versucht haben.
00:48:47: Und sie jetzt immer noch sehen und grüßen uns und reden aber die sind auf dem gleichen Level oder vielleicht noch schlimmer drauf als damals.
00:48:55: Aber glaubst du man hat das selber in der Hand?
00:48:58: Oder braucht man schon ein paar glückliche Zufälle?
00:49:00: Also
00:49:01: glücklichen Zufall ist ja nicht mehr gut.
00:49:02: es gibt Ausnahmen die das aus eigener Kraft schaffen.
00:49:06: Aber die Systeme sind nicht so ausgelegt dass du das einfach mal so aus eigenes Kraft schaffst sondern brauchst schon so halt.
00:49:11: Vielleicht jemand, der dich an die Hand nimmt, den man dir die Tür aufmacht.
00:49:15: Also jemand, dem du die Zugang schaffst und dann halt ist es einfach so... Weißt du, da brauchst du jemanden die Tür auch macht?
00:49:20: Durchgehen kann ich alleine!
00:49:23: Aber jemand, den dir die Zugänge schafft, jemanden, der dir dann halt die Möglichkeit gibt mitzuspielen.
00:49:30: Weißt Du Jemand, der Dich ja in den Raum rein ist also alle hat hier sein Tisch mit davor, ne?
00:49:35: Jemand den Stiel an den Schulanbietern am Tisch zu setzen.
00:49:37: Dann gib mir den Stuhl, dann reden wir aber bis zum Schul zu kommen Da brauchst du vielleicht jemanden, weil wir haben ja Strukturell-Diskriminierung und Rassismus.
00:49:46: Mit der Sozialungleichheit sind Probleme so.
00:49:48: von daher bis zum Tisch zu kommen ist langer Weg und da braucht es vielleicht jemandem.
00:49:51: Was müsste sich denn struktuell verändern?
00:49:54: was ich auch verändern könnte oder ließe?
00:49:57: Dafür hat zuallerding hier gehabt.
00:49:59: aber ich finde ich wenn da muss halt auf der auf der kommunalen oder bundesebene gemacht werden da ist die Politik da.
00:50:07: also ich glaube schon dass dass einiges besser gemacht werden könnte.
00:50:11: Aber bis dato müssen wir gucken, was wir hier im Alltag machen können.
00:50:17: Glaubst du das wird es noch erleben?
00:50:18: Dass sich Dinge verändern damit die Chancen da besser stehen?
00:50:22: Jetzt können wir so Floskeln raushauen eine Hoffnung stirft zuletzt und so.
00:50:26: Aber ich glaube schon wenn man nichts glauben würde dann müsste auch nicht anfangen irgendwas zu machen.
00:50:33: Das ist das was ich meine.
00:50:34: also diese Haltungsfrage So, und es ist die Sisyphus-Arbeit.
00:50:38: Und es ist irgendwie Don Quixote gegen
00:50:43: Wimbül... Erschöpft dich das manchmal?
00:50:45: Früher war das viel mehr aber so.
00:50:50: durch Nordstadt Liga ist das komplett anders geworden weil man sich ja wieder auch so näher dran an die Kittys und halt wenn du siehst was wir da so schaffen dann wenn Du siehst dass halt vielleicht ein Kindes geschafft hat oder dass wir dann halt Lächeln an Kindergesichter gezaubert haben, dann ist das eher so.
00:51:09: dieses Positiv, dieses Kraft geben.
00:51:12: Dieses halt jetzt noch mehr und so.
00:51:14: Und wir schreiben schöne Geschichten oder Kinder schreiben schöne Geschichte mit uns oder für sich um Wesen davor daneben dahinter, jener dem wie sie es gerade brauchen.
00:51:24: Und da gibt die eher so Kraft also keine Ahnung.
00:51:28: Ich kann und aktuell kann ich mir gar nichts anderes vorstellen als das hier zu machen.
00:51:32: Und auch nicht so halt irgendwie runterzufahren, sondern einfach weiter und gib ihm.
00:51:38: Ja aber sonst braucht man was nicht machen!
00:51:40: Wird dir die Nordstadt im öffentlichen Bild falsch dargestellt oder nicht richtig?
00:51:48: Weil
00:51:48: du kannst es beurteilt.
00:51:49: Du bist ja mittendrin, ne?
00:51:50: Also ich bin die da mit Knöpfchen runter durchfährt und der gesagt wird steig lieber.
00:51:55: wenn ich nach dem Theater noch Hunger hatte dann war er mal bei Yüksel Christen eine ganze Nacht noch was zu essen wo mir irgendwann ein Polizist gesagt hat du bist ja wohl verrückt da noch auszusteigen.
00:52:03: Und dann habe ich das bis jetzt gar nicht so wahrgenommen.
00:52:05: die waren immer nett.
00:52:06: Ich hab mehr was zu Essen geholt bin mir da ins Auto nach Hause gefahren und so langsam runtergekommen.
00:52:10: in der nacht Seitdem mir das ein Polizist gesagt hat, habe ich auch einen anderen Blick da drauf.
00:52:17: Ich fahre ja nur einmal durch!
00:52:18: Du bist da jeden Tag und siehst Dinge die ich nicht sehe aber wenn ich Sat.Eins anmache oder andere Sender und gewisse Zeitungen die immer wieder den Nordstadt in Dortmund eben als negativ Beispiel nutzen und schwarz malen.
00:52:33: Aber das ist die Frage was wollen wir zeigen?
00:52:36: Also es ist so sondern eine subjektive Wahrnehmung
00:52:38: Ja, aber sind das so ein paar Glanzmomente die in der Neustadt Liga erlebt?
00:52:42: und eigentlich ist es drum herum wirklich so schlimm und gefährlich?
00:52:46: Klar gibt's Herausforderungen.
00:52:47: Klar gibt ... wir haben ja halt so die höchsten Quoten, aber dann muss man gucken was er hintersteckt oder so, weil halt viele Menschen kommen hier um kriminelle Delikte zu machen.
00:52:58: wird aber irgendwie hier gerechnet kommt das nicht Statistik weiß ich mal dass wir Herausforderung haben Probleme haben auf jeden Fall.
00:53:05: Aber ich finde das ist auch ein Problem.
00:53:08: Ich habe eine Zeit lang mal Fotos gemacht, also von der Nordstadt und dann irgendwie darüber eine Uni gesprochen.
00:53:15: Und dann habe ich Fotos aus In-Stadt Ost oder in anderen Stadtteilen genommen und gesagt, guck mal wie stimmt das?
00:53:21: Das waren genau die gleichen Müllprobleme hier.
00:53:24: Letzte vielleicht nicht so schöne Erfahrung, die ich mit einer Nachharte war nicht in der Nordschei, sondern in den Stadt Ost.
00:53:30: Zwei Uhr morgens!
00:53:32: wo ich da von irgendjemandem da so blöd angemacht worden sind.
00:53:36: Ja, gefährlich
00:53:37: ist es überall.
00:53:38: Gefährlich,
00:53:38: gefährliche ist es überhaupt.
00:53:39: Von daher, ich finde es so halt... Ich kann nicht zum Beispiel... Na, dann reden wir wieder so halt.
00:53:42: Wenn ich das hier... Wir sind gerade wieder beim Thema Mansplaining.
00:53:45: Ich erzähle dir eine Frau wie schlimm die Nordschaft ist oder nicht ist?
00:53:50: Weißt du was ich meine?
00:53:51: Darauf will ich ja gar nicht
00:53:52: hinaus.
00:53:52: Das ist ja da eine subjektive Wahrnehmung!
00:53:54: So, ich find die Nortschaft hat ihre Ecken und Kanten, hat ihre Herausforderungen aber ... Also ich habe ja in Amerika auch gelebt.
00:54:04: Und ich finde so dieser Begriff Ghetto und so, ne?
00:54:07: Ich war mit Amich hier, wir haben da ganz viele Programme oder Austausch gehabt, also mit Menschen aus Amerika.
00:54:12: Und letztes war Elegalaxy hier... Das war durch Deutschland gelaufen, die haben sich kaputtgelacht.
00:54:18: Sagt ihr das euer Ghetto?
00:54:19: Ja.
00:54:20: Die Frage ist halt so wo nachgucken?
00:54:22: soll das alles nicht relativieren?
00:54:24: Wir haben ja halt irgendwie raushauen, wir hatten Probleme.
00:54:26: aber gleichzeitig muss man vielleicht auch mal gucken, dass man das so ein bisschen entzerrt.
00:54:32: Dass man nicht was man alles was man nicht gut findet hier hinschickt und das seit Jahrzehnten bekennst.
00:54:38: du im Basti-Pütter?
00:54:41: Der hat ja recherchiert... es gibt ja... ...Achzehnhundert, irgendwas weiß ich nicht von Bodo.
00:54:45: Ja genau!
00:54:46: Hat er dann in den Stadtarchie gefunden.
00:54:48: da war die Rampen hier wo die Unterführung ist zur Neutschaft hin und die Schließungszeit der Rampem war für elfzehn Stunden am Tag.
00:54:56: Wir reden über die Bösen, dass Norden nicht nach Dortmund kommen.
00:55:01: Viele sind ja auch misstrauisch einfach oder trauen sich aufgrund von Erzählungen nicht hin.
00:55:06: Auf der einen Seite will man das gesagt wird was ist und was passiert und das auch nicht unter den Teppich kehrt.
00:55:11: Das ist zum Einen etwas was man an die Stadt zurecht glaube ich oder was man von ihr erwarten kann.
00:55:16: Auf der anderen Seite ist die Vielfalt und die Kulinarik.
00:55:20: Und ich habe eine Friseurin, auch wo ich total gerne hingehender Schützenstraße, wo ich heil vor bin, dass ich die entdeckt habe.
00:55:26: Meine Mama geht auch dahin und erzählt das ihren Freundinnen.
00:55:28: Man weiß es ja vorher auch gar nicht.
00:55:30: Und durch diese Mitte dazwischen zwischen Nord- und Süd und vielen Unbekannten glaube ich müsste viel mehr gemacht werden um das wie du sagst weiter zu verknüpfen?
00:55:39: Ja aber darum geht's ja so mal.
00:55:41: Sie sind ja alle in Stadion Borsigplatz geboren.
00:55:44: Da kommen wir an Borsigsplatz wenn wir nicht gewonnen haben!
00:55:46: Also nicht, wenn der Chor so ist.
00:55:48: Komma und lernt irgendwie kennenlernen... Ich, Mann, so rund wie gehen alle Haare schneiden von Tchenkes am Borsichplatz.
00:55:56: Es gibt ja so viele Sachen die du hier machen kannst und ich glaube es geht auch darum dass man sich... Ich finde das vor Trauen so schlimm, dass man dich traut hierhin zu kommen.
00:56:05: Wir sitzen ja hier in der Nordstadt.
00:56:07: Irgendwie, euch fehlt ja auch nichts so.
00:56:10: Das ist jetzt irgendwie eine Schusssicherheit welcher durch die Gegend laufen muss.
00:56:13: Und ich kann ja auch ne Dote erzählen.
00:56:15: Ich stand früher auf dem Süd Und da steh ich da und so, das war dann halt so ein Ausgleich.
00:56:20: Und dann reden wir nicht über die Arbeit.
00:56:23: Und vor mir steht jemand aus Köln.
00:56:26: Wir quatschen so... Dann BVB-Fan
00:56:27: auf der Süd, okay?
00:56:28: Auf der Süda schon!
00:56:30: Und sagt dann, bis zu jedes Spiel hier ist, sagt er ja, warum ziehst du nicht hierhin?
00:56:33: Ja keine Ahnung, teure Wohnung finde ich nicht.
00:56:36: Nein Bruder, auf gar keinen Fall.
00:56:38: Und denken wir so hör weg, hör weg guckfußbar, guck fußbar.
00:56:40: Na so halt als frei.
00:56:42: Und dann sagt er, der hat ein Kumpel, dessen Kumpeln in der Nordstadt lebt und der hat ihm erzählt.
00:56:48: Der sagt jeden Morgen über eine Leiche, wenn es zur Arbeit geht.
00:56:50: Dann habe ich einfach gesagt so, Junge, in dreihundertfünfzig Tage.
00:56:56: Meinst du?
00:56:57: Du würdest das jetzt nicht irgendwo in der Presse lesen, weil wir da auch noch fünfzehntig Tote in der Nordschritte einem Jahr hätten.
00:57:03: Guckt ja so.
00:57:05: Hier ist meine Besiegenkarte melde ich.
00:57:06: Wir laufen einmal durch die Nordschritte an, können mal gucken wo die Freivohnungen gibt.
00:57:10: Da erzählt jemand aus Köln dem Jemand... der jemanden kennt, der sagt das jeden Morgen halt irgendwie über einen Toten in den Nordschat zur Arbeit geht.
00:57:20: Wir hatten Bestatter hier.
00:57:21: ich glaube die Zahl können wir sogar toppen aber nicht so dass man draußen im Tatort jeden Tag begegnet.
00:57:26: Das
00:57:26: meine ich also.
00:57:27: Dass sie zahlt toppen werden.
00:57:29: Aber ich meine es dann halt auf dieser Ebene.
00:57:32: Irana wird erschossen oder hat's überrasiert?
00:57:36: Oder wie ja auch immer.
00:57:37: Also klar haben wir denn die Problematiken aber jetzt nicht so, dass jetzt jeden Tag einer stirbt.
00:57:42: Borsigplatz ist euer Zuhause, ne?
00:57:44: Wie ist die Adresse?
00:57:45: Null Neun.
00:57:45: Wir
00:57:47: hatten ja vorhin das erste Beruf was wir jetzt jemals haben.
00:57:50: Als ich damals angefangen habe da gab es ja nur so Telefon und Laptop Und jetzt seit knapp anderthalb Jahren haben wir auch eine ... Die beste Adresse der Welt.
00:57:59: Direkt an Borsichplatz in Nullneun Haben die Möglichkeiten da jetzt unser Brot zu sitzen.
00:58:02: Aber eigentlich so die Nordschädlinge an sich, die fünfzehn Jahre und alles ist hier.
00:58:08: Burkuschraße Hat man Frau Hüller genannt, wir nennen uns jetzt Paradies.
00:58:11: Machen was Schönes daraus!
00:58:13: Ach so?
00:58:13: Habt ihr wirklich unbenannt?
00:58:14: Also den Begriff kenn ich auch.
00:58:15: Wir haben gerade drüber gesprochen mit meinem Vater.
00:58:17: Nicht offiziell also aber wie gesagt...
00:58:19: Aber die haben es auch schon gesagt.
00:58:20: Die haben
00:58:20: das auch schon gesagt.
00:58:21: Aber damals war das noch ein abgeruchter Ascheplatz und jetzt haben wir vor drei vier Jahren das geschaffen gemeinsam in der Stadt- und Beziehsvertretung schön Kunstrasenplatz zu machen und Beleuchtung.
00:58:32: Und der Spruch kam mal wiederum von den Kindern selber, von den Jungschen selber.
00:58:38: Ja, junge Wachsene die früher da gespielt haben gesagt so.
00:58:40: Wir haben früher hier in der Hölle gespielt jetzt an die Paradiesie und dann nennen wir das einfach so wie diese Kinder nicht.
00:58:45: Wenn man das oft genug sagt kann man das sicherlich unbenennen.
00:58:48: was noch fehlt ihr habt arbeitet gerade an einem Community Center?
00:58:52: Genau.
00:58:53: Das ist genau da in dem Ort also quasi dass es dann die das Jugendzentrum was direkt an dem Platz ist und da sind wir gerade dabei Schöne Aktion mit den Kindern gemacht, wir haben insgesamt neunhundertdreinundzwanzig Kinder jüngliche befragt.
00:59:09: Was sie sich wünschen?
00:59:10: Wie soll das aussehen?
00:59:13: Wie oft sollen wir da arbeiten?
00:59:15: Sieben Tage im Wochen.
00:59:17: Und überhaupt und haben dann halt dank der Weise durch die Unterstützung von Schaarchitekten die Möglichkeit gehabt das Ganze zu visualisieren und quasi ein Plan umzusetzen.
00:59:30: und jetzt war gerade dabei Gilde zu sammeln.
00:59:33: und damit wir jetzt hoffentlich ja ein paar Wochen oder paar Tagen damit die Ziele mit der neue Gestaltung starten können.
00:59:41: Hoffentlich zum Januar nächsten Jahres dann schön ...
00:59:45: Ja,
00:59:46: das dauert ein paar Monate.
00:59:49: Muss noch einige Sachen da gemacht werden!
00:59:51: Aber ohne Spender geht das nicht?
00:59:53: Also
00:59:53: kommt
00:59:53: die Stadt nicht...
00:59:55: Ja, also wie gesagt die Stadt macht das die Basis.
00:59:58: Aber wir wollen ja mehr!
00:59:59: Das ist das Ding so halt.
01:00:00: Der Bedarf ist groß und du willst mehr und du willst ja auch etwas anzubieten.
01:00:04: Und dann geht es darum... Wir reden über Talhabe, über Mitbestimmung.
01:00:14: Wenn das deren Wunscher sind und wir sagen mal so jungen Menschen, die sich engagieren wollen.
01:00:17: Ja, neunhundertundhundertdreiundzwanzig Kinder jung haben dann irgendwie was gemacht, ihre Wünsche.
01:00:22: Jetzt ist da die große Herausforderung, dass der Hassel zu gucken, dass wir es umsetzen.
01:00:26: Dass das was Deutschlandliga macht für so in den Träumen.
01:00:29: Den Hassel.
01:00:30: ich habe hier die Schäbingen fragen aufmerksamere Zuschauer kennen die schon und da ist nämlich auch eine ob du deinen Arbeitgeber die Stadt Dortmund überhaupt öffentlich kritisieren kannst oder ob man der Hand die ein Fütter hat lieber nicht reinbeißt.
01:00:43: Das ist bestimmt oft herausfordernd?
01:00:46: Ja klar.
01:00:46: aber wie gesagt also das was uns betrifft finde ich ist es wirklich so halt der ande der besten Beispiele dass sie dass die Zusammenarbeit funktioniert, dass man das umsetzten kann dass es Bedarfe gibt.
01:00:57: Noch mehr, also wir sind sieben Tage die Woche unterwegs und du könntest dir gefühlt zwar mal sieben Tag in der Woche unterwegs sein.
01:01:04: von daher klar das man so das eine andere noch machen kann.
01:01:06: aber was uns angeht sind wir überglücklich
01:01:10: mit der Antwort.
01:01:11: ist die Stadt sicherlich einverstanden?
01:01:13: Pass auf würdest Du für Schalke arbeiten wenn Sie Dir das Community Center vollständig bezahlen würden?
01:01:19: Spannend!
01:01:20: Es ist sehr schwierig jetzt hier.
01:01:22: schalke macht jetzt gerade etwas Was uns Bosnia-Innen, die BVB-Fans sind sehr schwierig fällt.
01:01:31: Die haben ja Muslitsch, die haben ja Jeko, die hat mehr Kartik und ganz viele Bosnianer.
01:01:34: Und arbeiten sehr viel damit.
01:01:37: Von daher spült mein Algorithmus schon so das eine oder andere von Schalke wie noch nie zuvor.
01:01:45: Ja... Ruhrport!
01:01:48: Also klar, also ich bin so alles gut.
01:01:50: Es gehört dazu ein bisschen sich gegenseitig.
01:01:52: Die Rivalität macht auch Spaß.
01:01:54: Macht auch Spaß und gehört auch dazu.
01:01:56: aber ich finde der wahre Feind ist im Süden oder in Leipzig.
01:01:59: von daher Port of Deans.
01:02:03: Was ist denn so nochmal?
01:02:04: Der wahre
01:02:04: feind!
01:02:05: Ach
01:02:05: der wahres Feind ja da würde ich mitgehen.
01:02:08: Ich habe ja auch schon mal gesagt ich glaube für meinen Vater zu Hause wären Bayern-Fänner an meiner Seite schlimmer als Schalker mittlerweile.
01:02:14: Ich hatte früher große Klappe gehabt.
01:02:15: Weißt du wo meine Frau herkommt?
01:02:18: Herr Neveste Ja, ja.
01:02:22: Und die Kinder?
01:02:25: Du hast ja zwei...
01:02:26: Ist das schon eine Frage!
01:02:26: Okay gut.
01:02:28: Nur dass wir es geklärt haben.
01:02:29: Manchmal wenn sie blaue geworden werden weiß ich vielleicht zu früh abgestillt.
01:02:33: Kevin hat dazu gesagt, krass würde ich es nicht geben.
01:02:38: Wo wir bei deinen Kindern sind stört ihr das manchmal, dass du dich auch für so viele andere Kinder einsetzt?
01:02:42: Wie gehen die damit um?
01:02:46: Die sind ja noch klein aber die merken das quasi.
01:02:49: Sie sind auch sehr oft dabei, also die feiern das.
01:02:55: Die kommen ja mit und viele kennen sie
01:02:58: gerade... Spielkameraden?
01:02:59: Ja!
01:02:59: Und spielen auch mit und die feinert sich auch gerne da, die kommen zur Arbeit und nehmen auch daran Tal.
01:03:05: natürlich ist es eine große Herausforderung, mit der man auch selber fertig werden muss weil halt ... und dann geht's ja halt auch darum dass man auch Auszeiten nimmt, dass man sich auch Ohl endet eigenen Kindern dann auch wird mit, wenn man da ist dass man halt auch schöne Sachen macht.
01:03:23: Dass man jetzt auch wie ich auch mal zu Hause bleibt und das Handy zur Seite legt und dann auch wirklich so Family Time und schöne Sachen für eigene Kinder machten.
01:03:32: das auf jeden Fall weil sonst würde es noch nicht funktionieren.
01:03:34: Gelten da denn die selben Strängenregeln?
01:03:36: Zuhause?
01:03:37: Da sind die anderen, da sind die Chefs.
01:03:43: Ich bin einfach nur glücklich dass man dann halt auch da ist.
01:03:45: Ich bin überglücklich und schädt mich auch sehr privilegiert, dass ich Kinder habe.
01:03:52: Dass die gesund sind, dass wir dann halt auch die Möglichkeit haben, denen so an das ein oder andere zu ermöglichen und dass wir schöne Zeit verbringen können als Familie.
01:03:59: Um das auch nochmal vielleicht ... Zu dem Anfang zu bringen uns hätte es nicht geben sollen.
01:04:08: Mich hätte es nichts geben sollen!
01:04:11: Und ich hab's überlebt.
01:04:12: und jetzt Kinder.
01:04:15: Unsere Kinder werden Geschichten schreiben.
01:04:20: Welche Regel?
01:04:21: Der Nordstadtliga hältst du den selbst am häufigsten nicht ein.
01:04:27: Oh, gute Frage!
01:04:30: Pünktlich sein?
01:04:31: Echt?!
01:04:32: Hier war es so fast zu früh.
01:04:34: Ja weil heute die anderen Termine abgesagt worden sind.
01:04:37: Aber normalerweise ist halt echt.
01:04:38: ich bin wirklich für suche eine pünktliche sein aber manchmal gerade aktuell ist sehr viel los und dann kommen so Sachen dazwischen.
01:04:46: wenn man so wie gesagt auch Champions League mitspielen möchte Die dynamische Lage, die es dann halt beim anderen gibt.
01:04:54: Dann ist das sehr oft, dass man da wirklich am Hassen lässt und dass man von A nach B und so, ach ich guck mal, ich geh mit zehn Minuten nicht kommen.
01:05:01: Also Pünktigkeit da kann ich ein bisschen...
01:05:04: Ich spiele im selben Team!
01:05:06: Ich kenne das.
01:05:08: Hast du in den Truppen Lieblingskinder oder so besondere Kandidaten?
01:05:13: Da würde ich sogar ein bisschen mehr investieren an Zeit- und Aufmerksamkeit.
01:05:18: Ich würde grundsätzlich viel mehr an Zeiten immer aufmerksam investieren, weil ich bin jetzt nicht mehr so wie früher.
01:05:22: Am Anfang habe ich ja selber Angebote gemacht und war auch präsent.
01:05:26: Und jetzt wachst du mir, jetzt mache ich auch noch Aufgaben.
01:05:30: Ich mach kaum oder gar nicht so offiziell selber Angebot, sondern ich gehe zu den Angeboten hin wenn ich mal Kapazitäten habe oder eine Turniere oder wie immer lasse mich blicken, weil wir können ja, man darf für die Praxis nie oder die Basis nie aus den Augen verlieren.
01:05:44: aber dadurch ist es mein Vorsichtplatz sitzen auf eine Tür haben.
01:05:49: Trauen die sich rein bei dir?
01:05:51: Immer, immer!
01:05:53: Wir hatten letztens, ich musste ein Video-Call unterbrechen war, die wollten ja alle auf die Kamera und wollen mitspielen.
01:05:59: stellen sie dazu und wir stellen Fragen und wollen mitmachen.
01:06:03: von daher ... Ich war im Urlaub da komme ich zurück dann findest du Zettel so herzlich willkommen zurück.
01:06:10: Und dann waren so hier YWM und Panini-Sticker.
01:06:12: Und dann lagen dann irgendwie vier Sticker... Das ist schon
01:06:14: großzügig, ne?
01:06:15: Für jede Sticker sind ja alles in der Zeit.
01:06:18: Ja klar!
01:06:18: Und das ist halt von da gibt es ja so Kities natürlich.
01:06:21: Du guckst ja so die Kities manche machen mit, manche nicht mit und das muss man auch akzeptieren.
01:06:26: Dann merkst du selber bei welchen kann zu weit gehen wie weit geht.
01:06:30: Manche wollen einfach mal so hallo und das ist okay.
01:06:31: Muss man auch acceptieren.
01:06:33: Der Wichtig jetzt nur so gesehen hätte könnte mir auch vorstellen.
01:06:35: Du kannst auch durchsprechen macht Wort.
01:06:37: Ja da sowieso.
01:06:38: Also Anna muss das machen.
01:06:39: Ist auch zwischendurch mal nötig?
01:06:40: Ja
01:06:41: klar, also auf jeden Fall... Da
01:06:42: wird die Stimme auch tiefer automatisch.
01:06:44: Ich hatte auch Megafon im Büro.
01:06:46: Megafone im Bürow?
01:06:47: Kommt das darauf zu meinen?
01:06:48: Nein,
01:06:49: nein, aber das ist eher so halt von den Hallenmasters und von den Haltenturnieren als sie früher noch keine Anlage hatten.
01:06:54: dann hat man so zum Megafond gegriffen Aber zwischendurch mal so halt einfach aus.
01:06:57: Juxo muss man
01:06:59: Was würde dein Team sagen wenn wir es fragten was an Mirza am meisten nervt?
01:07:04: Oh
01:07:05: man muss ein Team fragen weiß ja nicht
01:07:07: Glaubst du nicht irgendwas?
01:07:08: Doch, also für die auf jeden Fall ist das die, was wir finden.
01:07:11: Was musst du dir selber sagen?
01:07:12: So halt keine Ahnung.
01:07:13: Was wirklich nicht!
01:07:14: Was wäre für dich schlimmer?
01:07:15: kein Geld, keine Aufmerksamkeit oder keine Kontrolle?
01:07:20: Keine Kontrolle...
01:07:21: Ja?
01:07:22: Aber ich meine, die Frage ist wie man die Kontrolle definiert.
01:07:25: Ich glaube habe ich mich vorher gefragt wo du das kannst und ich glaube du kannst schon delegieren.
01:07:29: Du kannst auch
01:07:31: abgeben.
01:07:32: Das auf jeden fall aber ich meine Kontrolle über mein eigenes Leben Oder halt irgendwie Kontrolle, wenn wir über die Arbeit reden und dann man kann delegieren.
01:07:42: Und dann Aufgaben weiter verteilen oder...
01:07:43: Alles im Griff haben vielleicht gerade nach deiner Biografie so oft hin und her gelenkt zu werden?
01:07:50: Und heute zu sagen du hast das selber in der Hand!
01:07:55: Ist das das wertvollste mittlerweile...?
01:07:58: Also ich finde, dass das was ich machen soll, solange ich die Möglichkeit habe Entscheidungen zu treffen, die mich betreffen Also, wo es dann halt irgendwie in mein Leben geht und so.
01:08:08: Dann fahre ich das lieber und bestimme selber.
01:08:11: Dann habe was mit mir passiert als dass irgendjemand anders bei mich entscheidet.
01:08:14: Und weil das hat sich oft genug... Das will ich nicht.
01:08:17: Da war ich auch noch arm und kann ja aufmerksam sein gehabt.
01:08:20: Das hatte ich alles schon so halt aber das hat jemand anderes bestimmt.
01:08:24: Ich finde schon so, ich würde gerne über meinen eigenes lebenschen selber erstellen.
01:08:28: Du machst aus Minus plus hast du gesagt?
01:08:30: Würdest du auch soweit gehen selbst Minus zu machen?
01:08:34: Ich habe genug Minus gemacht und ich finde, es geht auch darum um das jetzt zu verstehen was damit gemeint ist.
01:08:43: Damit meine ich ja also hier sei ich die Fluchterfahrung, sei ich jetzt die ganz negativen Geschichten, die man selber erlebt hat über die wir heute gesprochen haben so was mich persönlich betreffen so Schulweg nicht anerkannt oder eine Abschlüsse oder wie auch immer.
01:08:57: aber in unserer Arbeit sind da dann halt jetzt etwas Positives was man daraus schöpfen kann Weil wir haben das erfahren, wie wissen was es ist.
01:09:05: Das heißt, wir können ja etwas damit anfangen und bessere zugängliche Chancen dem Menschen geben.
01:09:11: Und Minus heißt einfach nur so auch okay ich würde auch selber ein Minus machen.
01:09:14: die Frage ist was mache ich aus diesem Minus?
01:09:16: Manchmal muss man auch gucken, muss man den wirkliche Minus zu gehen um zu verstehen was man anders machen muss.
01:09:24: Also vieles Jahr geht's hier um Reflexion.
01:09:27: Es geht jetzt so, was mach' ich dann mit?
01:09:29: Ich hätte sagen können, fertig!
01:09:31: So mache ich den wieder so, es reicht.
01:09:33: Ich komme nicht wieder hierhin oder kann auch nicht gehen irgendwo anders hin aber... ...ich finde das ist ein bestimmten Grund hierhin und ich glaube ich kann dir jetzt nicht in Worte fassen, ich kann dich erklären Es ist ein Feeling, es ist irgendwie in der Antriebe Und wenn man durch einen Minus gehen muss um in so einem Plus zu kommen dann machen wir das auch.
01:09:55: Wir beide haben uns ja für den Termin heute irgendwie mitten in der Nacht verabredet Per WhatsApp.
01:10:01: Ich wollte die Einladung noch schnell loswerden, weil Aladin sie angekündigt hat.
01:10:05: War auch überrascht dass du mir noch zurückgeschrieben hast.
01:10:07: also dieser ich war wach warm arbeiten.
01:10:10: was ist dein Ausrede?
01:10:12: Kinder oder was?
01:10:13: diese Kinder sind halt diese Zeit die man halt mal für sich braucht.
01:10:21: und dann war eigentlich ich hatte mich an Netflix gehabt.
01:10:24: Also ich habe einfach nur von Netflix geguckt.
01:10:26: Ich hatte einfach mal so halt ein paar Tage Tag und auf der Arbeit dann waren wir in den Kindern hat sie ein bisschen länger gedauert, bis die ins Bett gehen wollten und irgendwie noch mit meiner Freundin irgendwas gequatscht.
01:10:38: Und dann war er einfach so, ich wollte jetzt einfach mal so Fernseher anmachen und nicht denken, Hände zur Seite legen sollte, gar nicht arbeiten nichts.
01:10:45: Und da war ich so halt okay.
01:10:46: Kommt die Nachricht?
01:10:47: Dann nehmen wir es doch... Dann gucken
01:10:48: wir uns so halt.
01:10:49: so okay ist, dann spielt man bald zurück.
01:10:51: Gucken
01:10:51: ob wichtig ist.
01:10:52: Ja zum Glück hat Aladin ja auch glaube ich dir gesagt du sollst hier hinkommen wobei wir sehr dankbar sind.
01:10:59: Ich werde auf ihn
01:11:00: kommen.
01:11:00: Werste!
01:11:01: Ja gut, weit
01:11:02: ist nicht.
01:11:04: Zum Ausstieg nochmal die Frage ob du zusammenfassen kannst was soll ein Kind das vielleicht morgen zum ersten Mal bei euch über den Platz läuft in zehn Jahren über den Ort sagen, den es da kennengelernt hat?
01:11:14: Mit Lächeln an die Zeit denken die man dann bei uns verbracht hat.
01:11:18: und wenn wir in Beskis reden dann hat ihm vielleicht oder ein Kind dass was wir da gemacht haben dazu geführt dass man sich doch noch fern und anderer Weg entschieden hat Vielleicht mal eine Entscheidung getroffen hat, dass man was anderes anfängt oder was Positives.
01:11:38: Wir haben gerade so einen FSJ-Tellerin, die durch den FSJ bei uns festgeschaltet ist und möchte soziale Arbeit studieren.
01:11:44: Das war gar nicht so vorhanden, aber das war auch gar nicht ihr Plan.
01:11:48: Aber durch die Arbeit in Nordschädlinge, das was sie gemacht hat, hat das irgendwie neue Horizonte eröffnet.
01:11:53: Und das hoffen wir uns auch also, dass die Kinder, die bei uns jetzt auf dem Platz laufen ... dass ich glaube, durch den Nordstaatliga eine neue Reusante... Also es muss jetzt gar nicht soziale Arbeit sein.
01:12:01: Aber irgendwas wo Nordstaatsliga vielleicht so den Hinweis gegeben hat oder die Tür geöffnet hat oder... haben sie ja glücklich!
01:12:10: Ich glaube allein von dem was du heute erzählt hast merkt man das ist sehr mitreißend und man sich wahrscheinlich auch davon hinterher nicht losreißen lässt wenn man das erlebt hat und ich durfte ja da sein weil du mich eingeladen hast in der Nordstadt Und kann auch jedem empfehlen sich das anzuschauen, denn am zwanzigsten neunten Weltkindertag ist der Tag.
01:12:32: Der Sonntag wo ihr Saisoneröffnung feiert und so sagt ab elf Uhr ist die Tür offen man kann einfach vorbeischauen.
01:12:40: Genau!
01:12:40: So bei uns auf dem Platz in deutscher Stadion ist ja sowas wie eine Blockparty.
01:12:43: es gibt was zu essen, es gibt ein DJ Es gibt Mitmarktionen, Kiddies können sich für ihr Liga-Betrieb anmelden.
01:12:50: Wir werden bereit.
01:12:51: noch eine andere kleine Überraschung dazu.
01:12:56: Ja, ein schönes Zusammenkommen.
01:12:58: Das nächste Zusammenkommen dann im November, der Dreiundzwanzigste November.
01:13:02: Das ist Premiere für die Vierundzwanzig Jahre Nordstadt-Liga.
01:13:06: Gregor Schnittke moderiert Aladin Elma Falani wird da sein zusammen mit den beiden, die den Film gemacht haben.
01:13:13: Marius Neumann Sven Daniel Gettis hast du gesagt?
01:13:16: Hast Du ihn schon gesehen oder ist er noch gar nicht fertig?
01:13:18: Nein wir drehen!
01:13:19: Also quasi ist sich jetzt alles noch... ... wird noch klar gedreht oder so.
01:13:24: Dann
01:13:24: können wir jetzt noch Einfluss nehmen, also wer
01:13:27: weiß was noch drin vorfällt?
01:13:29: Also einiges schon gedrehte über die letzten... Wie lange machen wir das mit Marius und Miss Weder?
01:13:34: schon seit den letzten zwei Jahren?
01:13:35: Also Marius hat auch das erste Video der, was sie jemals gemacht haben in dem BVB, da hat er gedreet damals noch mit dem alten Ascheplatz.
01:13:42: Von daher gibt es ja so ein paar Sachen aus der Geschichte.
01:13:45: Das
01:13:45: Material!
01:13:46: Und jetzt aktuell halt sondern werden Interviews geführt mit anderen und werden ein Paar sagen gefilmt, die werden ja am zwanzigneuten da sein Wenn auch da filmen.
01:13:53: Schön!
01:13:53: Und
01:13:54: dann sehr, sehr gespannt was da passiert weil die ein bisschen danach sehr schnell in den Schnitt gehen.
01:13:57: Ja
01:13:57: das will ich wohl meinen.
01:13:59: Weil seine Folge Hafenbar braucht schon paar Tage.
01:14:01: Ja
01:14:01: aber es ist dann so halt okay dass du ein bisschen dieser positiver Stress, den man so braucht um da fertig zu werden.
01:14:07: Es war ein tolles Gespräch.
01:14:08: mir sage ich bedanke mich vor allen Dingen für deine Offenheit habe ich auch nicht mit gerechnet.
01:14:12: Ich hoffe hier bin ich zu weit gegangen weil ich merke dass bei dir viele Emotionen auch immer hoch kommen wenn du darüber sprichst.
01:14:19: umso schöner dass du's hier getan hast.
01:14:22: Es ist nicht einfach, aber lieber ich rede darüber.
01:14:28: Also dass wir dann halt über die Sachen von Kindern reden weil das wollen wir nicht.
01:14:33: Wir wollen die Kinder nicht dafür ausnutzen um sondern wir können über unsere eigenen Geschichten reden.
01:14:38: und an unserem Beispiel bin jetzt ein bisschen älter und kann damit auch halt anders umgehen.
01:14:42: Aber wir wollen ja nie irgendwie die Kinder instrumentalisieren und irgendwie deren Geschichten da erzählen Sondern man kann ja halt an unseren eigenen Geschichen
01:14:49: lernen.
01:14:49: Ja hast du sehr toll dargestellt macht mit mir auch was.
01:14:54: Danke für meine Geschenke.
01:14:56: Gerne!
01:14:56: Ich habe gehört, man kann ... Kann man den kaufen?
01:14:58: Den Merch eigentlich?
01:14:59: Nein.
01:15:00: Kann man nicht?
01:15:01: Ja, ich habe gesagt, den muss man sich verdienen.
01:15:05: Man muss ja etwas Schönes für die Kinder und Jungs machen.
01:15:07: Dann gibt es einen Merch umsonst.
01:15:10: Ach so... Also aktive... Also man muss sich den
01:15:12: verdienen?!
01:15:13: Ja, man muss aktiv werden und
01:15:15: etwas
01:15:16: Schönness für die Kindermachen machen.
01:15:17: Die Socken hier sind im Trend, ne?
01:15:19: Jetzt hast du genau in Schwarze getroffen Nordschadliga Queens, das sind die Mädels.
01:15:24: Genau, da ist eine Mädel.
01:15:25: Von dem habe ich ganz viel gelernt.
01:15:27: Ernsthaft hat komplett mein Weltbild verändert.
01:15:31: Alles was man erzählt hat so halt Bratungssistent, konservative Eltern geht nicht, wollen nicht... Ich hab' hundert Mädels pro Woche und du siehst wie toll, wie stark die Senden, was sie so machen.
01:15:48: Es ist wahnsinnig!
01:15:48: Wir haben jetzt gerade im Büro Ich glaube, es sind siebzehn Mädels.
01:15:54: Die Zockenbläschen spielen Fußball in den Backenkuchen!
01:15:57: Top.
01:15:58: Ich weiß gleich auch vielseitig, ne?
01:16:01: Wir haben jetzt auch viel deiner Zeit.
01:16:02: ich weiß du bist durchgetaktet hast vieles auf dem Zettel.
01:16:06: darum vielen Dank!
01:16:07: Ich hoffe es hat euch gefallen zuzuhören.
01:16:09: ein bisschen was über die Nordstadtliga zu erfahren kommt vorbei am zwanzigsten neunten klickt mal drauf auch bei Instagram.
01:16:16: viel Inhalte den man sich anschauen kann.
01:16:18: das lohnt sich und auch wir haben nächste Woche Donnerstag wieder einen Gast hier sitzen.
01:16:22: folgt rein abonniert folgt damit ihr nicht verpasst wen wir in der Hafenbar begrüßen dürfen.
01:16:27: Bis zur nächsten Woche!
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